Sportliche Eleganz

Mit einem ziemlich engagierten Zeitplan begann man Mitte März den Komplettumbau des langjährigen Ellmauer Sportgeschäfts, keine drei Monate später neuen Look. Auf 400 Quadratmetern Verkaufsfläche konzentriert Outdoor, Sport-Mode und Schuhe. glänzt Intersport Winkler im sich der Sportfachhändler auf

Gut 20 Jahre ist der letzte Umbau her, 2000 wurde das Stammhaus von Inter- sport Winkler in Ellmau zuletzt general- saniert. Vor einiger Zeit rückten wieder die Handwerker an, um dem Haus innen und außen einen neuen Glanz zu ver- passen. »Wir hatten schon vor längerer Zeit geplant gehabt, das Geschäft zu re- novieren«, weiß Inhaber Georg Winkler. »Dann ist uns aber 2015 der Standort an

der Hartkaiserbahn dazwischen gekom- men. Wir wollten uns die Zeit nehmen, um die Entwicklung genau analysieren zu können.« Auch die Frage stand im Raum, ob das Stammhaus als kleinerer Standort mit 400 Quadratmetern überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat. Der Store am Gelände der Hartkaiserbahn hat rund 1000 Quadratmeter Fläche. »Deswegen haben wir drei Jahre gewartet. Damit wir wissen, wohin die Reise geht.«

Bleibt wie eh und Je

Schlussendlich sprach sehr viel für den Standort im Ortskern, die Kunden schätzen beide Sportgeschäft in Ellmau gleichermaßen. »Zudem lebt ein Tou- rismusort von der Geschäftsvielfalt im Dorf. Leere Geschäfte oder ausschließ- lich Wohnungen – das ist eben nicht so attraktiv für einen Tourismusort.« Neben der Wirtschaftlichkeit spielte aber auch eine emotionale Komponente mit: »Un- sere Firma gibt es seit 1958, wir feierten letztes Jahr das 60-Jahr-Jubiläum. Dieses Geschäft haben meine Eltern mit viel Müheaufgebaut,seit 1963 ist andiesem Standort ein Sportgeschäft«, denkt Georg zurück. »Da ist natürlich auch eine Emo- tion dahinter, dass man diesen Standort weitermacht.« Der Startschuss für den Komplettumbau fiel am 18. März.

EDLE SPORTKOMPETENZ

Nach den neuesten Kriterien der Wa- renpräsentation wurde der Umbau des Stammhauses im Vorhinein geplant, bereits mit dem Shop in der Hartkaiser- bahn setzte man wichtige Akzente für den Stil. »Der Wohlfühlcharakter des Geschäfts ist uns bei beiden Standorten wichtig. Dass der Kunde den Einkauf genießt und sich einfach zurechtfindet.« Von der Fläche her ist das Geschäft identisch, es gab keine Vergrößerungs- möglichkeit. Nun findet man die Wän- de aber in einem edlen Dunkelgrau vor, helles Holz schafft Wärme und Gemüt- lichkeit. Durch eine ausgefeilte Licht- technik werden die Artikel ins perfekte Licht gerückt, Holzmaterialien schaffen zudem eine warme Atmosphäre. »Sport ist jung, dynamisch und aktiv – daher haben wir uns beim Holz für die hel- le Lärche entschieden«, beschreibt er. »Und Holz passt auch einfach zu uns in die Region, in den ländlichen tou- ristischen Raum her.« Auch beim Bo- den entschied man sich für eine warme Alternative zu PVC, ein grau-melierter Teppichboden ergänzt die hölzernen Materialen perfekt.

IM NEUEN LOOK

Ab Anfang Juni können die Kunden das neue Geschäft bestaunen, in weniger als drei Monaten Arbeitszeit wurden die Flächen renoviert. »Dank toller, haupt- sächlich einheimischer Firmen ist das möglich gewesen«, bedankt sich Georg. Hinter der Architektur steckt Gerhard Erber (Planwerker Holzerber), den In- nenbereich gestaltete ein Experten-Team von Intersport. Auffallen wird das Ge- bäude jedenfalls: eine große Glasfas- sade lässt viel Licht in den Raum, ein Bild des Wilden Kaisers eine Ötztaler Künstlerin verschönert das Geschäft von außen. »Das Ziel war, die Fassade pom- pös zu gestalten. Jeder soll uns aus allen Richtungen sehen.« 

Foto: GPhoto/ Martin Guggenberger

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