Ein Schirm für die Herzen

Schwarze Löffel & rosé Petit Fours

In rund dreimonatiger Bauzeit entstand in Söll mit der Schirmbar Hexenzeit ein neuer Aprés-Ski-Hotspot. Neben hochwertiger Technik für optimalen DJ-Sound stand Gemütlichkeit und eine Anknüpfung an die Optik der zugehörigen Häuser im Mittelpunkt der Planungen.
»Wir wollten eine Schirmbar passend zu unserem Hexenstil in der Aprés-Ski-Bar Hexenalm, dem Hotel Hexenblick und den Apartments Hexenzeit«, erklärt Reinhard Horngacher die Grundidee zum Neubau der Schirmbar Hexenzeit, direkt am Kreisverkehr vor dem Zentrum Söll. So wurde Holz zum Grundelement, das als Altholz urige Stimmung und Gemütlichkeit in die Schirmbar bringt, die für rund 70 Personen Platz bietet. Neben der Holzverkleidung der Bar, findet sich

»Unser Hexenstil sollte sich auch in der Aprés-Ski- Schirmbar fortsetzen.«

Reinhard Horngacher, Schirmbar Hexenzeit

Holz als Boden innerhalb der Bar und auch auf der großzügigen Terrasse wieder. »Der Außenbereich ist dabei genauso wie die Schirmbar selbst durch Schirme überdacht, die mit einer elektrischen Heizung ausgestattet sind.« Die Open Air Terrasse wird damit zur Erweiterung der eigentlichen Schirmbar.

Hochwertige Technik für die Stimmung

Für Stimmung sorgt die gesamte Wintersaison hindurch täglich ein DJ. »Gerade deshalb war für uns die Tontechnik von großer Bedeutung«, erläutert Reinhard Horngacher. In der Folge wurde in der Schirmbar Hexenzeit ein eigener Bereich für den DJ geschaffen und auf hochwertige Technik gesetzt.

Hotel Hexenalm & Hexenblick
Familie Horngacher
Stampfanger 16
A-6306 Söll
T +43 5333 5544
M info@hexenalm-soell.at
W www.hexenalm-soell.at

Holz, Kaffee & Partystimmung

Holz, Kaffee & Partystimmung

1977 begannen Christl und Sepp Ager den alten Stall der Alm mitten in der heutigen SkiWelt Söll auszubauen. Eine kleine Jausenstation für die allerersten Skifahrer. Aus einigen wenigen wurden mit den Jahren hunderte Gäste, aus der kleinen Jausenstation ein kulinarischer Hot-Spot mitten im Skigebiet mit perfekter Après-Ski-Stimmung.
Zwölf Uhr mittags. Hochbetrieb in der Küche der Stöcklalm. Tiroler Gröst´l wandern nach draußen, der obligate Kaiserschmarrn brät in der Pfanne. Die Zutaten stammen mitunter aus der eigenen Landwirtschaft. »Regionalität wird bei uns großgeschrieben«, so Wirt Andreas Ager. Die ersten Kuchen werden serviert, das Mittagsgeschäft geht nahtlos in die Nachmittagspause mit selbstgemachten Kuchen und Kaffee über. »Sogar hier greifen wir auf regionale Unternehmen zurück«, erklärt Andreas Ager, und nimmt wie zur Bestätigung einen Schluck aus seiner Kaffeetasse, auf der der Schriftzug »Esprimo« prangt. Das Söller Unternehmen ist verantwortlich für den Kaffeegenuss auf der Stöcklalm. Seit Jahren arbeiten die beiden Unternehmer zusammen. »Weil der beste Kuchen ohne perfekten Kaffee nichts wert ist«, so der Wirt. »Wobei uns weit mehr als der Kaffee verbindet«, schmunzelt Markus Egger von Esprimo und dreht sich um. »Das Holz der Almhütte hinter uns stammt von meinem Elternhaus und wurde vor Jahrzehnten hier herauf transportiert und neu aufgebaut.«

Von Chill & Grill bis zum Gin-Festival

Die Stimmung in der Stöcklalm wird immer ausgelassener. Glühweinduft vermischt sich mit dem Geruch frischen Kaffees. Jeden Mittwoch und Samstag spielen namhafte Livebands auf der Stöcklalm. Die restlichen Tage sorgt ein DJ für Stimmung, unterhält Nachtskifahrer und Rodler. Unsere Gäste schätzen es sehr, zuerst in der Almhütte ihre eigene Hüttengaudi mit Ripperl und Hausmannskost zu veranstalten, und dann im Après-Ski-Bereich noch richtig abzufeiern. besonderen Highlight der Saison sind die beiden Events Chill&Grill sowie das Gin Festival.

Stöcklalm Söll
Salvenberg 24
A-6306 Söll
T +43 (0)5333 5127
M info@stoecklalm.com
W www.stoecklalm.com

 FOTO:  GPHOTO/ Birgit Schwaighofer

Einkaufen macht Freude

Einkaufen markt Freude

Nachdem sich in Kirchdorf langsam der Staub lichtete und der Bauschutt der neu errichteten Markthalle wich, bereitete man sich mit großer Vorfreude auf die Eröffnung vor. Sinnesbergers Markthalle erstrahlt nach acht Monaten Bauzeit in völlig neuem Glanz.
Foto: kirchnerundkirchner.at
Auf dem Gelände von Eurogast Sinnesberger blieb kaum ein Stein auf dem anderen. Das gesamte Farb- und Einrichtungskonzept wurde adaptiert, um den Markthallen-Charakter entsprechend zur Geltung zu bringen.

Vielfalt mit Charme

Angefangen bei der Frische-Abteilung, über die Fleisch- und Fischtheke, vorbei an der Vinothek und der Nonfood-Abteilung bis hin zum Deko- und Gastrobereich, jeder Winkel bietet Inspiration und Produkte zum Verlieben. Dabei punkten die Abteilungen jeweils mit eigenem Charme, passend zum übergeordneten Konzept der Markthalle. Die besondere Atmosphäre vermittelt das Gefühl, als würde man in den bekanntesten Städten der Welt durch den Markt schlendern.

Fokus auf das Spezielle

Mit über 25.000 Artikeln geizt die Markthalle nicht gerade mit Angeboten. Im Gegensatz zu Supermärkten oder anderen Anbietern findet man bei Sinnesberger jedoch auch das Spezielle, das gewisse Etwas. Statt Ware »von der Stange« findet man Spezialitäten und Besonderheiten, die man sonst nur schwer bekommt. Auch auf Regionalität wird Wert gelegt, wie Franz Sinnesberger versichert. So sind es gerade die Frischwaren, welche keine 100e Kilometer zurücklegen, ehe sie verkauft werden. Erfahrene Fachkräfte stehen mit Rat und Tat zur Seite und erleichtern den Einkauf mit seri

Coffee to stay

mütlichen Atmosphäre zum Bleiben ein. Überzeugt wird mit speziellen Kaffees, leckeren Getränken sowie diversen Snacks. Hier wird Gaumenfreude groß geschrieben. Vom ausgebildeten Barista-Team wird die Kaffeekultur gelebt und gelehrt. Diese Leidenschaft bekommt der Kunde in Sinnesbergers Markt- cafe deutlich zu spüren. Für die kleinen Gäste gibt es eine gemütliche Mal- und Spielecke zum Austoben.

Nachhaltig: mehr als eine Floskel

Nachhaltigkeit ist für Franz Sinnesberger und sein Team eine Herzensangelegenheit. Zusammen mit Herstellern und Zulieferern wird an neuen Verpackungsmöglichkeiten getüftelt, um der Welt soviel Plastik wie möglich zu ersparen. Das zieht sich auch im Konzept der Markthalle durch. Um die Halle zu erwärmen, wird zum Beispiel die Abwärme-Energie der Kühlaggregate verwendet. Zudem werden kompostierbare Servietten, Strohhalme aus Papier, wiederverwendbare Sinnesberger Shopping-Bags und stabile Klappboxen angeboten. Als One-Stop-Shop erspart die Markthalle zusätzliche Fahrten und ermöglicht ein 360-Grad-Einkaufserlebnis.

Endlich aufgemarkt

Die Sinnesberger Markthalle zelebrierte am Freitag, den 6., und am Samstag, den 7. Dezember, ihre Eröffnung. Ein vielfältiges Rahmenprogramm, zahlreiche Angebote sowie kostenlose Tastings und Workshops wurden geboten. »Vorbeischauen und mitfeiern«, lautete die Devise. Allerhand Überraschungen und Innovationen erwarteten die Besucher am Eröffnungswochenende, welches den Start in eine neue Ära des Kirchdorfer Familienunternehmens einläutete. Beerenfarbene Paisley-Muster auf anthrazitfarbenen Grund, feingliedrige, weiße Blumenmuster auf satten Senftönen. Die Muster und Farbtöne bei Piumino in Kufstein zeigen klar, wohin der Trend in Sachen Wohnen geht: Wärme und Gemütlichkeit stilvoll umgesetzt. »Cocooning ist wohl das perfekte Schlagwort. Die Menschen schaffen sich wieder ein Wohlfühlambiente in den eigenen vier Wänden«, erklären Sylvia Zott und Eva Zeinzinger, die sich in ihrem Geschäft Piumino auf textile Qualität von Handtüchern über Bett- und Tischwäsche bis hin zu hochwertigen Bettwaren spezialisiert haben. Das Badezimmer ist wohl das beste Beispiel. Es ist zu einem privatem Wellnessbereich geworden, auch wenn es noch so klein ist. Oftmals genügen Kleinigkeiten, um ein neues Erleben für einen guten Start in den Tag oder die Nacht zu erschaffen

Kontakt
Eurogast Sinnesberger GmbH
Innsbrucker Str. 66
A-6382 Kirchdorf in Tirol
T +43(0)5352 65000
M eurogast@sinnesberger.at
W www.sinnesberger.at

Reicher Wirt

Holzige Gemütlichkeit

Mit viel Liebe zur Tradition lässt Katharina Steiner die Geschichte des Reischer Wirts in Going neu aufleben. In rund eineinhalb Jahren wurde das alte Gebäude abgerissen und ein vollständig neues Tiroler Wirtshaus errichtet, in dem neben der gutbürgerlichen Küche Holz die Hauptrolle spielt.
Foto: GPHOTO/Betty Pöll
Bereits die Eingangstüre offenbart, was einen optisch im neu errichteten Reischer Wirt in Going erwartet. Altholz, liebevoll und aufwendig zu einem Stern als Türblatt verarbeitet. Daneben bildet ein Milchglaselement mit dem Namen des traditionellen Restaurants einen klaren Kontrast. »Wir wollten einen Ort der Begegnung schaffen, für Einheimische und Gäste, für alle Generationen«, beschreibt es Katharina Steiner. »Dabei war es uns wichtig, nicht irgendein Lokal zu führen, sondern ein Haus, das die Tiroler Wirtshauskultur hoch hält. Optisch und kulinarisch mit gutbürgerlicher Küche.« Helle Stühle und Tische aus Ahornholz treffen auf Altholz an den Wänden und teilweise auch Decken. Heimelige Nischen umgeben vom Naturstoff. Auf Alpenkitsch wird verzichtet, vielmehr bietet eine klare Linienführung einen modernen Gegenpol. »So haben wir ganz bewusst eine steingraue Polsterung

»Wir wollen unseren Gästen echte Tiroler Wirtshauskultur mit gutbürgerlicher Küche bieten.«

Katharina Steiner, Reischer Wirt, Going

gewählt, mit dem Abbild eines Hirschkopfs als verbindendes Element«, so Katharina Steiner, die mit dem Reischer Wirt wieder an die Familiengeschichte anknüpft. Bereits 1939 kauften ihre Urgroßeltern das Anwesen »Außerreisch«, das aus landwirtschaftlichen Flächen und einem Gasthaus bestand. Das Gasthaus war all die Jahre hindurch verpachtet, bis 2015 Katharina Steiner das inzwischen geschlossene Wirtshaus übernahm und beschloss, gänzlich neu durchzustarten. Gemeinsam mit ihrem Freund Hannes Lindner lässt sie nun die echte Tiroler Wirtshauskultur am Reischer Wirt wieder aufleben.

Kontakt

Reischer Wirt
Katharina Steiner und Hannes Lindner
Innsbruckerstraße 72
6353 Going
T +43 (0)664 / 166 48 99
M info@reischerwirt.at
W www.reischerwirt.at

Gratis Offiziell fahren

»Wir investieren in die Mobilität der Gäste und Einheimischen, um die Lebensqualität in unserer Region hoch zu halten.«

Lukas Krösslhuber, Geschäftsführer Tourismusverband Wilder Kaiser

Gratis Öffi fahren

statt Stau verursachen

Die Region Wilder Kaiser ist für Gäste und Einheimische ein gleichermaßen beliebter Lebens- und Erholungsraum. Um diesen zu erhalten, hat sich der TVB Wilder Kaiser das Ziel gesetzt, die Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln für alle Gruppen zu attraktivieren.
FOTO: © Sternmanufaktur
Maximale Mobilität bei minimalem Verkehr zur Entlastung von Umwelt und Verkehrswegen ist die Vision. »Nur auf die öffentlichen Mobilitätsangebote hinzuweisen, war uns nicht genug, wir wollten konkrete Anreize setzen«, erklärt TVB-Geschäftsführer Lukas Krössl-huber. Neben den bewährten Ski- und Wanderbussen gibt es in der Tourismusregion Wilder Kaiser daher seit kurzem für Urlauber ein besonderes Zuckerl: Gästekarte = Fahrkarte. »Mit einem Teil seiner Aufenthaltsabgabe finanziert der Gast das Recht, alle öffentlichen Linienbusse in der Region nutzen zu können«, so Lukas Krösslhuber. Und diese Möglichkeit, öffentlich in die umliegenden Städte und Verkehrsknotenpunkte zu fahren, wird gerne in Anspruch genommen, wie sich im Sommer 2019 zeigte.

Ski- und Wanderbusse

In der Wintersaison helfen die eng getakteten Skibusse Individualfahrten zu vermeiden. Deren Betrieb wurde gerade in allen vier Orten für die nächsten vier Saisonen europaweit neu ausgeschrieben. Die bewährten, heimischen Unternehmen haben die besten Angebote gelegt und so fährt künftig in Söll wieder Albus/Stoll, in Scheffau das Busunternehmen Gatt, in Ellmau die Firma Ledermair und in Going das Stadttaxi Ellmau/Kitzbühel.

Alles einsteigen

»Die Mobilität am Urlaubsort ist eine Sache, wir sind aber bestrebt, auch den Anreiseverkehr zu reduzieren. Derzeit kommen noch über 90 Prozent der Urlauber mit dem Auto. Mittels Kooperationen mit ÖBB und DB möchten wir die Zahl der mit der Bahn anreisenden Gäste bis 2024 verdreifachen«, so Lukas Krösslhuber. »33.000 Bahnanreisen pro Jahr, also rund 15.000 eingesparte Autofahrten, wären das. Für eine Entscheidung pro Bahn ist die sehr gute Vor-Ort-Mobilität genauso entscheidend wie eine bequeme und günstige An- bzw. Rückfahrt. Die Deutsche Bahn hat bereits viel in den Streckenausbau investiert und dank Bahnhofshuttle und digitaler Gästekarte aufs Mobiltelefon ist auch die letzte Meile in die Region perfekt abgedeckt.«

Mobilität für »Doige«

»Einheimische sollen mindestens gleich gut gestellt sein wie Gäste.« Aufbauend auf diesem Grundsatz, entstand ein Mobilitätsangebot für Besitzer einer Wilder Kaiser BürgerCard, StaffCard oder FreizeitwohnsitzCard. »Sie alle haben die Möglichkeit, sich in unseren Infobüros bis zu zehn Tage im Jahr je zwei VVT-Tirol-Tickets auszuleihen«, so Lukas Krösslhuber. Damit kann man in ganz Tirol je einen Tag lang kostenlos mit den Öffis unterwegs sein. »Das Angebot wird inzwischen so stark genutzt, dass wir ein Reservierungssystem eingeführt und die Anzahl der Verleihtickets in einem Ort bereits verdoppelt haben«, freut sich Lukas Krösslhuber.

Ein Blick in den Sommer

Im Sommer 2020 wird als Ergänzung zum Angebot »Gästekarte = Fahrkarte« bereits ab 9. Mai und bis 8. November ein eigener Wanderbus die wichtigsten Ausflugsziele mit dem Linienverkehr verbinden. Auch an einer einfacheren Reiseplanung mit Öffis zu den Ausflugszielen wird gearbeitet.

Kontakt
Tourismusverband Wilder Kaiser
Dorf 35
6352 Ellmau
T +43 50509
M office@wilderkaiser.info
W www.wilderkaiser.info/mobil

Das Vidum

Schwarze Löffel & rosé Petit Fours

Samtige Sitzplätze treffen im »Das Vidum« auf warmes Anthrazit-Grau. Eine Kombination, die der neu eröffneten Bar mitten im Zentrum von Söll einen stylisch-gemütlichen Charakter mit urbanem Touch verleiht. Liebevolle Details lassen das Gefühl von einem zweiten Wohnzimmer aufkommen, während eine Steinmauer einen Blick zurück in die Vergangenheit gewährt.

 FOTO:  GPHOTO/ Birgit Schwaighofer

Schwarzes Besteck, schwarze Tassen, schwarze Teller. Das Vidum in Söll tischt edel auf. Ganz und gar passend zum Interieur des am 13.12.2019 neu eröffneten Lokals. Freitag, der 13. Ein Glückstag für die beiden Inhaberinnen Anna-Lena und Margit Pfister. Im März startete das Tochter-Mutter-Gespann mit dem Abriss des alten Pfarrhauses, das zuvor an dieser markanten Stelle stand, in die Bauphase. Das Einzige, das von dem einstigen Widum übrig blieb, war eine Steinmauer, die die beiden als Verbindung zur Vergangenheit in ihr Lokal integrierten. Mitten in Söll, im Hotspot des Dorfs, entstanden in nur neun Monaten eine Bar im Erdgeschoss und darüber insgesamt fünf Ferien-Apartments.der Grundton unserer Bar wird. Es sollte eine Mischung aus Eleganz und Lässigkeit entstehen.« Ein Vorhaben, das den beiden zu 100 % gelang und von dem Rundumblick auf das Zentrum Sölls ergänzt wird. »Let the story begin« steht auf länglichen Hölzern in der Mitte der Tische. Details wie diese finden sich im gesamten Lokal. »Wir haben bei der Planung der Bar den Raum immer als zweites Wohnzimmer gesehen. So waren uns Gemütlichkeit und ein persönliches Flair ganz wichtig. Die Atmosphäre sollte zum Croissant mit Espresso am Morgen genauso passen wie zum Panino zur Mittagszeit und zum Glas Wein als Tagesausklang.« Die angebotenen Kuchen werden von den beiden Besitzerinnen großteils selbst kreiert. »Wir lieben Petit Fours, dementsprechend war es für uns klar, dass wir diese im Vidum anbieten«, erzählt Anna-Lena.

»Unser Ziel war es, mit dem Vidum für unsere Gäste ein zweites Wohnzimmer zu schaffen.«

Anna-Lena und Margit Pfister, Das Vidum, Söll

Croissant und Panini

Das Petit Four am schwarzen Teller, die wohl süßeste Verlockung des Vidums, harmoniert mit seinem zarten Pink perfekt mit den Tapeten, die eine der Wände zieren. Große roséfarbene Blüten in allen Farbschattierungen auf sattem, rauchig-anthrazit- farbenem Grund. »Wir lieben beide dunkle Elemente, Samt, Erdtöne. Von daher war für uns von Anfang an klar, dass dieses satte Grau auch

Terrasse im Zentrum

Rund 30 Sitzplätze gruppieren sich auf etwa 80 m² rund um den Barbereich, der durch Säulen und eine dunkel gestaltete Decke als stabiler Mittelpunkt fungiert. Eines der Glanzlichter im Vidum. Glanzlichter, die sich auch außen fortsetzen. So sind die Paneele an der Fassade in der Nacht beleuchtet und lockt im Sommer eine eigene Terrasse mit Bodenheizung und weiteren etwa 20 Sitzplätzen. In den oberen Stockwerken erwarten Feriengäste wahre Wohnträume. Fünf Apartments auf drei Stockwerken für zwei bzw. vier Personen. Ein Lift bringt die Urlauber nach oben, wo sie in jeder Einheit Schlafzimmer, Wohnzimmer und eine komplett ausgestattete Küche erwarten. Optisch setzt sich der Stil der Bar fort. Dunkle, erdige Töne, die Liebe zu Details und viel Holz modern umgesetzt für einen Hauch Tradition im stylisch-gemütlichen Ambiente.
Kontakt Das Vidum Dorf 6 A – 6306 Söll T +43 xxxx M xxxx W www.xxxx

Mutter aller Kinder

Mutter aller Kinder

Mit sechs Jahren erklärte Manuela Erber ihren Eltern, sie wolle einen Kindergarten in Afrika bauen. Mit 27 ist sie die Gründerin und Repräsentantin der Hilfsorganisation »Zukunft für Tshumbe« und hat einen Kindergarten, eine Schule, Großküche mit Landwirtschaft, Schneiderei, Tischlerwerkstatt und eine Krankenstation im Kongo aufgebaut. Das ist ihre Geschichte.
TEXT: Simone Embacher FOTO: Eigenfoto

»Oma, weißt du, was ich alles machen muss für ein Glas Wasser?«

Manuela Erber - Telemaque, Repräsentantin der Hilfsorganistion »Zukunft für Tshumbe«

Abgeschieden und eingebettet zwischen Feld und Wald liegt der Bauernhof auf einer Anhöhe in Going. Hierhin kehrt Manuela während ihrer kurzen Heimataufenthalte zurück und kümmert sich um jene Dinge, die im Kongo nicht zu schaffen sind. Meist sind es Aufgaben, die eng mit der Technik, wie Strom und Internet, verknüpft sind. Hier schreibt sie Berichte, kümmert sich um die Buchhaltung, trifft Sponsoren und hält Vorträge. Sie empfängt mich an der Tür mit wild hochgesteckten Haaren und einem strahlenden Lachen.

Ein Glas Wasser

Wir setzen uns in eine leere Stube. Nicht ganz leer. Aufsteller der Hilfsorganisation »Zukunft für Tshumbe« stehen in zwei Ecken des Raumes. Bunte Fotobücher und Jahresberichte des Vereins liegen auf den Fenstersimsen. Zwei Stühle und ein Tisch mit einem Krug Wasser, aus dem Manuela die Gläser füllt. »Manchmal versuche ich meiner Oma von meinem Leben in Afrika zu erzählen. Und dann sag ich zu ihr: Oma, weißt du was ich alles machen muss für ein Glas Wasser? Dafür stehe ich um 5:00 Uhr auf und geh von meiner Lehmhütte eine halbe Stunde zur Wasserstelle runter, dort fülle ich den Kanister und trage ihn wieder 40 Minuten zurück. Dann sammle ich Holz und mache Feuer. Aber bei mir dauert das in der Früh immer länger, denn da liegt noch viel Nebel und Feuchte in der Luft. Und wenn das Feuer dann mal brennt, wird das Wasser eine halbe Stunde abgekocht und dann ist das Wasser noch heiß und muss abkühlen, erst danach trinke ich davon.« Und während Manuela von diesen Beschwerlichkeiten erzählt, verlässt sie nicht ein einziges Mal das Lächeln im Gesicht.

Selbst noch ein Kind

Mit siebzehn Jahren, noch während ihrer Ausbildung zur Kindergartenpädagogin, nahm Manuela Kontakt zu einem afrikani-schen Pfarrer auf, der einen Vortrag hielt. Sie ging entschlossen auf ihn zu und sagte: »Ich möchte in dem Ort, von dem Sie erzählten, einen Kindergarten aufbauen.« Auch wenn Manuela von Anfang an viel Unterstützung, besonders von Seiten ihrer Familie erfahren hat, waren nicht alle begeistert von ihrer Idee. Die einen trauten es ihr nicht zu und die anderen waren sehr besorgt. »Mein Papa hat Kongo gegoogelt und was er dort fand, gefiel ihm gar nicht. ‚Kind, ausgerechnet dahin, da ist ja noch Krieg!‘ Aber ich war schon nicht mehr aufzuhalten und gründete den Verein Zukunft für Tshumbe.« Noch vor ihrer ersten Einreise im Alter von 20 Jahren hatte sie so viele Spendengelder und eigenes Erspartes aufbringen können, um mit dem Bau der ersten Lehmhütte in Tshumbe zu beginnen. 2013 saß sie dann im Flieger. Zuerst in die Hauptstadt Kinshasa und von da noch weitere 1.700 km tief in das Innere des Kongos. Es war beschwerlich, aber als Manuela in Tshumbe ankam und das erste Mal von den vielen Kindern umringt war, die ihr in Otetela (der Landessprache) Gedichte und Lieder vortrugen, wusste sie sofort: »Das passt. Deswegen bin ich hier. Wegen der Kinder.«

Angst und Stärke

Manuela bekam einen Schlafplatz in einer Hütte und musste sich an viele neue Erfahrungen erst gewöhnen. Zum Beispiel sich mit Hunderten von Fledermäusen die Toilette zu teilen. Und auch ihr Körper war Afrika noch nicht gewohnt und sie hatte soziemlich jede Krankheit in den ersten Wochen. Wurmbefall, Amöbenruhr, eine schlimme Lebensmittelvergiftung und das Ganze gekrönt mit Malaria. »In Tshumbe sterben noch immer viele Menschen an dieser Krankheit und ich gebe zu, ich hatte Todesangst. Heute kann ich schon wieder darüber lachen, aber ich erinnere mich noch gut an den Moment, wo ich zu Hause anrief und sagte, dass ich die Nacht wahrscheinlich nicht überleben würde. Es war ein schrecklicher Anruf für meine Eltern, aber was konnten sie aus der Ferne machen, außer mir mit beruhigenden Worten beizustehen: ‚Das wird schon wieder Manuela. Leg dich hin. Versuch zu schlafen. Du wirst morgen bestimmt wieder aufwachen.’ Und das bin ich.« Bei all den Krankheiten und der Armut, die Manuela während der ersten sechs Monate erlebte, hatte sie immer die Kinder vor Augen, die genau dasselbe durchmachten und da wusste sie, dass jammern keine Option sei. Völlig auf sich allein gestellt ging sie jeden Tag raus ins Dorf, machte sich mit allem vertraut und gewann so das Vertrauen der Einheimischen.

»Waale Waana«

Auch die Leute in Tshumbe waren anfangs skeptisch. Wie sollte die junge Europäerin ihnen nur helfen? Sie war ja selber noch ein Kind! Doch sie erkann-ten schon bald, dass Manuela etwas bewegte. Sie errichtete Lehmhütten, schuf Arbeitsplätze, sorgte für Nahrung und medizinische Versorgung, ermöglichte 32 Kindern bereits im ersten halben Jahr einen Platz im Kindergarten und gab trotz all der Schwierigkeiten nie auf. Manuela übernahm Verantwortung und kümmerte sich um alle. Sie erlernte ihre Sprache, ihre Traditionen und Rituale, sprach Respekt aus und erhielt einen solchen. »Empathie und Verständnis sind sehr wichtig, wenn man in einem fremden Land helfen will. Es reicht nicht, aus Österreich zu kommen und alles in Frage zu stellen. Denn alles hat einen Grund. Und bis man den nicht kennt und die Lebensweise nicht versteht, werden auch Projekte dieser Art nicht funktio-nieren.« Papa Fabien, ihre rechte Hand in Tshumbe bezeichnet Manuela als »Tor zu zwei Welten« und die Einheimischen nennen sie »Waale Waana«, die Mutter aller Kinder, weil sie für alle da ist, Groß

Zukunft in Tshumbe

Manuela führt mittlerweile ein kleines Unternehmen. 62 Menschen arbeiten im Kongo bei »Zukunft für Tshumbe«, aber es gibt noch immer viel zu tun. »Das Fundament steht und jetzt gilt es zu wachsen, denn das Gebiet ist riesig und wir haben noch nicht die Kapazität, unsere Krankenstation öffentlich zugänglich zu machen, aber es ist ein Ziel. Eines neben vielen. Trinkwasser. Blitzableiter. Genug Nahrung. Bildung. Wobei Manuela klar sagt, dass sie in Tshumbe nicht den Mathematikunterricht ausbauen, sondern handwerkliche Zweige forcieren. Eine Tischler- oder Schneiderausbildung, das macht viel mehr Sinn. Auch die politische Situation ist immer wieder ein Thema. »Anfang des Jahres, bevor die letzten Wahlen zum Abschluss kamen, war es ganz schlimm und wir mussten überlegen, was wir tun werden, wenn der Krieg ausbrechen sollte und die Rebellen einfallen würden. Es gab den Notfallplan, mit all den Kindern und so vielen Menschen wie möglich und allem was wir tragen konnten in den Urwald zu flüchten. Gott sei Dank war es nicht notwendig.« Und Erleichterung ist in ihrer Stimme zu hören. Und dann ist es wieder da, das Lachen in Manuelas Gesicht und der Glanz in ihren Augen. »In Tshumbe sagen sie alle: ›Egal, was passiert, wir wissen, unsere Mama Manuela bleibt immer bei uns.‹ Sie haben Recht. Mein Le-bensmittelpunkt ist im Kongo. Ich gehöre zu diesen Menschen und sie zu mir.«

Schnell schneller, Söll

Schnell, schneller, Söll

Während 5G heftig diskutiert wird, setzt Söll wie etliche andere Gemeinden im Umfeld auf eine direkte Kabelverbindung. Seit August 2019 ist das gemeindeeigene Glasfasernetz in Betrieb und sorgt für ultraschnelles Internet. 60 aktive Anschlüsse wurden bereits vom Betreiber KufNet hergestellt und laufend folgen weitere.

 FOTO:  GPHOTO/ Florian Egger

Ob das Versenden großer Datenmengen oder von Filmen mit extrem hoher Qualität auf Internetplattformen – eine schnelle, unterbrechungsfreie Internetverbindung erlangt einen immer höheren Stellenwert. Teilweise ist diese für viele Firmen mit eine Grundvoraussetzung für eine Unternehmensansiedlung. Daher wurde in Söll der Ruf nach einer guten Breitbandversorgung laut. 2017 startete die Errichtung eines gemeindeeigenen Glasfasernetzes. Die Wahl des Betreibers fiel nach einer öffentlichen Ausschreibung auf KufNet. »Seit August 2019 ist das System nun in Betrieb und es bestehen bereits über 60 aktive Anschlüsse«, so Armin Eder, Verantwortlicher bei KufNet.

Erfolgreiches Graben

Das Zentrum Sölls gilt momentan als gut versorgt, weshalb sich die gemeindeeigene Breitbandversorgung auf die umliegenden Gemeindebereiche erstreckt, wobei vorrangig diverse Bauarbeiten genutzt werden, um kostengünstig und mit minimalem Aufwand vorzugehen. Im Rahmen des Radwegbaus Kufstein – Söll wurden etwa am Eiberg und in Stockach Lichtwellenleiter verlegt. Tiefbauarbeiten zur Trinkwasserversorgung Haunings, zur Errichtung der neuen Gondelbahn Hochsöll und Grabungen im Gewerbepark Wald trieben den Ausbau 2019 weiter voran. Auch für 2020 bestehen bereits Pläne. So wird aufgrund der hohen Nachfrage das Glasfasernetz nach Unterhauning, Bromberg, Ried und Am Steinerbach erweitert. Zusätzlich werden zukünftig von der Gemeinde sämtliche Tiefbauarbeiten, etwa für Kanal, Wasser oder Straßenbeleuchtung, genutzt, um Lichtwellenleiterrohre zu verlegen.

30 Musketiere

Söll ist einer von 14 Orten im Umfeld Kufsteins, der Unteren Schranne und dem Kaiserwinkl, die auf KufNet-Produkte wie Internet, Fernsehen und Telefonie setzen. Über 10.000 zufriedene Kunden. Und nahezu täglich werden weitere Neuanschlüsse hergestellt. KufNet bietet dabei Verträge ohne Bindung. »Denn unser Ziel ist es, unsere Kunden durch Qualität zu überzeugen.« Deshalb setzt KufNet auf Vor-Ort-Service und ein Team von rund 30 Experten, die allesamt im Versorgungsgebiet der KufNet leben. Der Internetdienstleister KufNet ist ein Unternehmensbereich der Stadtwerke Kufstein.

»Glasfasernetze sind eine perfekte Alternative zu 5G.«

Armin Eder, KufNet

Kontakt
Stadtwerke Kufstein GmbH
Fischergries 2
A-6330 Kufstein
T +43(0)5372 6930 351
M info@kufnet.at
W www.kufnet.at

Flexibilität mit Licht

Flexibilität mit Licht

Das Goinger Bildungszentrum mit Volksschule, Kindergarten, Dorfsaal und Musikschule hat innerhalb von nur 14 Monaten ein vollkommen neues Gesicht erhalten. Sowohl außen als auch innen überrascht das Gebäude mit innovativen Lösungen, Wänden, die wandern, und glasklaren Ausblicken.

 FOTO:  GPHOTO/ Martin Guggenberger

Holz, Glas und Licht waren die Hauptzutaten bei der Neugestaltung des Bildungszentrums Going. Eine Verwandlung, die das alte Haus vollkommen auf den Kopf stellte und durch neue Raumkonzepte innovative Unterrichtsformen ermöglicht. »Im Grund war das alte Gebäude genau das Gegenteil von dem, was wir wollten. Der Haupteingang im Osten war äußerst unübersichtlich. Im Gebäude selbst herrschte eine strenge Struktur vor. Der lange Verbindungsgang war geprägt von einer Geradlinigkeit und ohne eine einzige Öffnung nach außen. Der westliche Bereich bestand zudem aus halbgeschossigen, versetzten Ebenen, war also alles andere als barrierefrei«, so der Goinger Bürgermeister Alexander Hochfilzer zur Ausgangssituation, die so sehr konträr zu den Wünschen an das neue Bildungszentrum war, dass der Architekt einen Teilabbruch empfahl.

»Die Öffnung nach außen soll zum freien Denken anregen.«

Alexander Hochfilzer, Bürgermeister von Going

Türen zum Freien

»Licht in die Räume zu bringen war eines unserer Hauptziele«, erklärt Alexander Hochfilzer. So verschaffen nun riesige, raumhohe Glasfronten am Gang und in den Klassen den ersehnten Weitblick. »Diese Verbindung nach außen erzeugt eine freundliche, gemütliche Stimmung, die durch den Einsatz von Holz noch unterstützt wird. Die Offenheit spiegelt sich zudem in dem neuen, gut sichtbaren Eingangsbereich auf der Südseite wider.« Dieser Konnex zwischen außen und innen setzt sich in den Klassen nicht nur durch die Glasfassaden fort. Der Werkraum hat etwa einen eigenen Freibereich. Und von den Erschließungsbereichen her, die vor den Klassenräumen liegen, besteht die Möglichkeit, den Raum mittels großer Hebeschiebetüren ganz nach außen zu öffnen.

Musikalisches Untergeschoss

»Als Gegenpol haben wir Rückzugsräume geschaffen, indem die Wandflächen der neuen Klassenräume um 15° verdreht wurden. Durch dieses Verdrehen verbesserte sich auch die Akustik in den Räumen, was wiederum dem Lernklima sehr entgegenkommt.« Die Wände selbst sind flexibel. So können zwei Klassen zu einer zusammengelegt oder zu den Erschließungsbereichen hin geöffnet werden. »Die Grenzen verschwinden für eine inspirierende Lernumgebung. Durch diese Wandelbarkeit entstand auch eine neue Form der Individualität für den Unterricht. Eine Grundvoraussetzung für einen Unterricht jenseits eines frontalen Lehrervortrags.« Während auf dem Dach großzügige Grünflächen genutzt werden können, wird die Schule nun gut ersichtlich über die Südseite erschlossen. »Eines der Hauptthemen war natürlich auch der Dorfsaal, der mit neuer Technik, einem Foyer und der erwähnten Dachterrasse aufgewertet wurde, ansonsten aber unverändert blieb. Durch die neue Zugangssituation besteht jetzt aber endlich die Möglichkeit, den Saal unabhängig von der Schule zu erreichen.« Das Kellergeschoss steht vorrangig der Musikkapelle zur Verfügung, für die dort ein neues Probelokal geschaffen wurde. Und auch hier besticht einmal mehr die Verbindung zwischen außen und innen in Form eines zusätzlichen, großzügigen Zugangs über die Ostseite. »Das neue Bildungszentrum entspricht mit all diesen Änderungen nicht nur dem gegenwärtigen Bedarf. Dieser weitgreifende Umbau erschuf vielmehr eine bedürfnis- und bedarfsgerechte Bildungseinrichtung für die Zukunft«, ist Alexander Hochfilzer überzeugt.

Wir bedanken uns herzlich bei den ausführenden Firmen.

Andreas Platzer, Geschäftsinhaber von Platzer Lebensräume

Türen auf in Ellmau

Türen auf in Ellmau

Am 18. Oktober öffneten 21 Ellmauer Unternehmen ihre Türen, um Schülern aus der Region an 23 Stationen einen Blick hinter die Berufskulissen zu ermöglichen. 494 Jugendliche folgten der Einladung der Kaiserwirtschaft Ellmau. Und so wurde ganz Ellmau neun Stunden lang zur Berufsmesse der anderen A
Der 18. Oktober 2019. Geschäftiges Treiben in Ellmau. An die 500 Schüler ziehen in kleinen Gruppen durch die Straßen. Überall das gleiche Bild, egal wohin man blickt. Aufgeregt lachend, hitzig diskutierend. Ihr Ziel: bis zu fünf Ellmauer Unternehmen, bei denen sie in die jeweilige Berufswelt hineinschnuppern können. Ein innovatives Projekt der Kaiserwirtschaft Ellmau, das aus dem allerorts herrschenden Lehrlings- und Fachkräftemangel entstand und den Jugendlichen die umfangreichen Arbeitsmöglichkeiten in Ellmau aufzeigen soll. Nach neun Stunden war das Echo von allen Seiten überwältigend.

Töpfe gucken

Anita Hochfilzer, Initiatorin des Projektes, war am Ende des Tages im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos. »Es war für uns alle ein spannender Tag. Für mich als Mitglied der Kaiserwirtschaft Ellmau, aber auch als teilnehmendes Geschäft. Alleine bei unserem Elektrogeschäft Hochfilzer waren 170 Jugendliche mit großteils hohem Interesse für die Branche zu Gast«, freut sich Anita Hochfilzer trotz ihrer Heiserkeit nach den neun Stunden Action. Eine Umfrage bei den Schülern gibt der Initiatorin recht. Quer durch alle Schulen herrschte bei den Jugendlichen Begeisterung. »Es war ein spannender Blick hinter die Kulissen. Ich weiß zwar schon, was ich später machen möchte, aber viele meiner Kollegen überlegen noch. Gerade für sie war es wichtig und interessant, in die verschiedenen Berufe hineinschnuppern zu können«, erzählt die Schülerin Jade Sykes. Antonia Foidl von der NMS St. Johann überlegt, in der Tourismusbranche tätig zu werden und war daher vor allem von den besuchten Hotels angetan. »Einen Blick in die Küchen werfen zu können, war äußerst spannend. Du bekommst so zumindest einen kleinen Einblick in die jeweilige Berufswelt. Diese Chance hast du sonst nicht so leicht. Ich bin aus Going und könnte mir nach dem Tag durchaus vorstellen, hier in der Region zu arbeiten.«

Die Chance zur Wahl

Begeistert zeigten sich auch die teilnehmenden Unternehmer, die in dem Tag eine große Chance sahen. Manfred Gasser von der Sparkasse Ellmau fand die Aktion etwa als perfekte Gelegenheit, den zukünftigen Arbeitnehmern die Möglichkeiten in einer Bank aufzuzeigen und gleichzeitig die Sparkasse in Ellmau vorzustellen. »Was in einem Bankinstitut passiert, ist für Jugendliche oft nur schwer vorstellbar. Heute konnten wir ihnen einiges zeigen.« Eine Chance, die auch Peter Moser vom TVB Wilder Kaiser nutzte. »Unser Ziel war es, den Schülern viele Impulse zu geben. Erst wenn sie wissen, welche Möglichkeiten sie bei uns haben, können sie sich dafür entscheiden.« Vor allem Letzteres ist aus Sicht von Andreas Naschberger von der Zimmerei Naschberger entscheidend, um als Unternehmen Lehrlinge zu bekommen. »Die Jugendlichen müssen etwas sehen, vieles kennenlernen, bevor sie ins Berufsleben einsteigen. Nur so haben sie die Chance, die für sie richtige Wahl zu treffen.« Mit dabei am Tag der offenen Betriebetüre waren zudem Ellmauer Hotels und Lokale, die von der Lehrlingsknappheit und vom Fachkräftemangel besonders betroffen sind. Im Hotel Bär werden laufend acht bis zehn Lehrlinge ausgebildet. »Wir würden uns freuen, viele neue Lehrlinge dazu gewinnen zu können. Gerade deshalb sind wir froh über diesen Tag und ich kann sagen, dass sehr viele interessierte Jugendliche dabei waren«, freut sich Andreas Windisch vom Hotel Bär. Und auch Rübezahl-Chefin Anita Reindl-Salvenmoser zeigt sich vom Event begeistert. »Wir achten bei uns sehr auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Mitarbeiter aus der Region tragen diesbezüglich viel zum Gesamtpaket bei.« Ein Punkt, den auch Gemeinderat Gert Oberhauser anspricht. »Mitarbeiter aus der Region kennen und leben unsere Kultur sowie Bräuche. Gerade das ist wichtig für die Authentizität eines Ortes.«

Offene Betriebetüre #2

Die Bandbreite der teilnehmenden Unternehmen war auf jeden Fall groß, so hofft Josef Arnold, der Betriebsleiter der Bergbahnen Ellmau, dass einige Jugendliche Geschmack am Beruf des Seilbahntechnikers gefunden haben. Genauso freut sich Kathrin Unterrainer, wenn sie einige Schüler für ihre beiden Modegeschäfte Unterrainer Mode und Tracht begeistern konnte. »Wir nutzen jede Gelegenheit, um über das Pflegeheim in Scheffau zu berichten und über den Pflegeberuf aufzuklären. So war es für uns selbstverständlich, dass auch wir heute mit dabei waren«, so Heimleiter Thomas Einwaller. Eine Wiederholung des Tages der offenen Betriebetüre ist sehr wahrscheinlich, wie Anita Hochfilzer verrät. »Wenn nur einige der Jugendlichen bemerkt haben, dass es direkt vor ihrer Haustüre spannende Jobs und ausgezeichnete Unternehmen gibt, haben wir viel erreicht. Die ersten Rückmeldungen sind auf jeden Fall sehr vielversprechend.«
TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Florian Egger

Altholz trifft Glas

Altholz trifft Glas

Die Garage ist mit Altholz verkleidet. Ungewöhnlich. Außergewöhnlich. Und vor allem ein erster Hinweis auf das Innere des neu errichteten Landhauses am Ortsrand von Going. Eine modern interpretierte Hommage an die Tiroler Natur und den Baustil der Region unter Verwendung natürlicher Materialien.
»Wir haben uns beispielsweise für einen offenen Sichtdachstuhl entschieden. Als Material haben wir Altholz gewählt, allerdings für eine moderne Optik auf die Querbalken verzichtet«, so Norbert Bergmann und Hannes Erber, die beiden Gesellschafter der Firma Best Immo Invest. »Unsere Philosphie ist es, uns von der Planung bis zur Fertigstellung und dem Verkauf voll und ganz auf dieses eine Objekt zu konzentrieren. Erst wenn ein Objekt abgeschlossen ist, wird ein neues in Angriff genommen«, erklärt Hannes Erber, während er zu den riesigen Panoramafenstern geht, die das großzügige, ca. 100 m2 große Wohnzimmer, mit offenem Ess- und Kochbereich nach Süden, zur Sonnseite hin öffnen.

Gläserne Weitsicht

Der Blick fällt auf die alten Obstbäume eines traditionellen Bauernhofs, grüne Wiesen im Süden und Waldflächen im Norden. Über die großen Glasschiebetüren im Obergeschoss kommt man auf die 30 m² große Süd-West-Terrasse. Sowohl über ein Stiegenhaus als auch einen eigenen Personenaufzug erreicht man bequem alle drei Etagen dieses exklusiven Landhauses. Die vier Schlafzimmer und fünf Bäder sind im Erdgeschoss und im Untergeschoss angeordnet. Auch hier ist der Zugang zum Garten und einer weiteren Terrasse des 680 m² großen Grundstücks von jedem Zimmer aus möglich. Außen- und Innenbereiche verschmelzen in dem schlüsselfertigen Landhaus mit 260 m2 Wohnfläche.

Mr. Tourismus von Ellmau

Mr. Tourismus von Ellmau

Im Jahr 1979 beginnt der Peter Moser mit gerade einmal 15 Jahren beim heutigen TVB Wilder Kaiser zu arbeiten. Das Büro in Ellmau wird zu seiner zweiten Heimat. Ein Leben zwischen Filmwanderung und Gästeehrungen, das ihn selbst zum Star von »Verstehen Sie Spaß« werden lässt.
TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfoto, Fotografie Marie
»Sie haben mich so richtig hineingelegt«, lacht Peter Moser schallend. Den Leiter des TVB-Büros in Ellmau hat es eiskalt erwischt, und zwar bei keiner geringeren Sendung als »Verstehen Sie Spaß?«. Der Ellmauer kann zwei Monate danach immer noch herzhaft drüber schmunzeln. »Das Team hat mich genau bei dem erwischt, was ich am allerliebsten mache.« Eine Leidenschaft, die er auch für den TVB Wilder Kaiser einsetzt und zwar seit genau 40 Jahren.

»Irgendwann werde ich ohne meinen TVB leben müssen, aber momentan mache ich es einfach noch zu gerne.«

Peter Moser, Leiter TVB-Büro Söll

Samtiger Beginn

Begonnen hat alles mit dem Traum von einem Moped. »Mein Papa bezahlte mir die Hälfte, den Rest sollte ich selbst aufbringen.« Peter stellt sich der Aufgabe innovativ, zieht seinen Samtanzug an und macht sich genau an seinem 15. Geburtstag auf den Weg zum Verkehrsverein Ellmau, dem Vorgänger des TVBs. »Sie suchten dort eine Unterstützung, ich war recht zuversichtlich, dass ich das kann.« Er ist nicht der einzige, der davon überzeugt ist. Hans Döttlinger, der damalige Leiter, stellt ihn mit dem Satz: »So schön angezogen brauchst aber sonst nicht kommen!« ein und legt damit den Grundstein für Peters Traumberuf. Was als Sommerjob gedacht war, entpuppt sich als Lebensaufgabe. Selbst als im Herbst die Schule wieder startet, arbeitet er nachmittags weiter beim TVB. »Am Abend habe ich immer die Filmvorführungen betreut. Ich hatte ein kleines Schweinchen für Trinkgeld, das weiß ich noch genau.« In den 70ern absolviert er die Ausbildung zum Wanderführer, baut ein Familienprogramm auf, reist mit seinem Chef von Messe zu Messe,um die Region vorzustellen. Als Führerscheinneuling fährt er mit dem Auto zur Messe in Wien. »Oh, das war was, ein ganzes Hupkonzert hatte ich hinter mir, aber ich habe mich großartig gefühlt.« Dass sein Traumjob noch traumhafter werden kann, daran denkt er nicht im Entferntesten, als 1995 das erste Mal das Fernsehen mit Marianne & Michael und den lustigen Musikanten auf der Rübezahlalm Station macht.

Auf zum Kreißsaal

Mit der Fusion von Ellmau, Going, Scheffau und Söll 2006 übernimmt Peter von seinem damaligen Chef Friedl Fuchs die Leitung in Ellmau. »Das ist mein Leben und eines der Highlights war sicher, als wir die Zusage für den Bergdoktor erhielten.« Längst gehen Filmteams in Ellmau ein und aus und Peter ist voll Elan mittendrin, selbst als seine Kinder auf die Welt kommen. »Beim ersten Kind war ich mit Gästen beim Radfahren. Meine Frau war schon im Krankenhaus in Kitzbühel, als ich die Information bekam. Ich bin dann kurzerhand mit dem Rad weitergefahren und stand im Radldress gerade noch rechtzeitig im Kreißsaal.« Die Geburt der Tochter erlebt er in der Lederhose, nachdem er bei dem Anruf gerade mit Gästen beim Platzkonzert ist und von dort aus ins Krankenhaus rast.

Verstehen Sie Spaß

Auf die Frage, was er denn am liebsten macht, kommt ganz spontan: »Moderieren.« Die Bühne ist sein Leben, ob bei Gästeehrungen oder beim Aufzeichnen von Infofilmen für den TVB. »Deshalb hatten sie es auch so leicht mich hineinzulegen«, grinst er. Seine gesamte Mannschaft weiß Bescheid, als das Team von »Verstehen Sie Spaß« Peter zu einem Moderatoren-Casting für eine neue Show lockt. »Dass es doch etwas sonderbar ist, dass so ein Casting in Ellmau stattfindet und der Ablauf schon mehr als eigen war, auf den Gedanken kam ich während der ganzen Sache nicht im Geringsten.« Und da ist es wieder, dieses ansteckende Lachen, mit dem er Gäste und Einheimische seit 40 Jahren begeistert.

Dei selige Ruah

Visionen werden Wirklichkeit.

Ein leerer Raum kann alles sein. Was wir daraus machen, bleibt uns selbst überlassen. Innenarchitekt und Geschäftsinhaber von Platzer Lebensräume, Andreas Platzer, und sein Team wissen, wie man Wohnräume zum Wohlfühlen schafft.
Der leere Raum bietet seinen zukünftigen Bewohnern unendlich viele Möglichkeiten. Andreas Platzer und sein Team der Platzer Lebensräume finden die eine Lösung, die perfekt zu ihren Kunden passt – kreativ, kompetent und zukunftsweisend.

Cheers mit Live Musik

Cheers mit Live-Musik

Straight, locker, easy going. Die Tirol Lodge hat sich als der Aktiv- und Chillout-Hotspot Ellmaus für Sportler, Naturliebhaber und – allen voran – Individualisten etabliert. Und das nicht nur bei Urlaubern. Das Lieblingsplatzl, die stylische, unkomplizierte Hotelbar, bietet die ganze Wintersaison hindurch an zwei Abenden Live-Musik vom Feinsten.
Kuhfell-Barhocker oder bequeme Relax-Sofas vor dem offenen Kamin, die Platzwahl fällt schwer im Lieblingsplatzl, der Hotelbar der Tirol Lodge in Ellmau. Ein gemütliches Ambiente mit viel Platz und noch mehr Holz für eine entspannte Stimmung lädt zum genussvollen Ausklingen des Tages. Der perfekte Platz zum Cool-down und Chill-out, wie es Hoteldirektor Maik Röbekamp beschreibt. »Unsere Urlaubsgäste lieben die absolute Freiheit und eine unkomplizierte Urlaubsstimmung und genau das bieten wir ihnen.« Wobei das Lieblingsplatzl als Draufgabe zum stylischen Ambiente und lockeren Flair während der Wintersaison dienstags und samstags mit Live-Musik aufwartet. So geben jeden Dienstag ab 21:00 Uhr Se 2woa den Ton an und Jelly & The Goat spielen am Samstag ab 20:30 Uhr auf.

Ski in - Ski out

Genauso unkompliziert wie das Lieblingsplatzl ist das gesamte Hotelkonzept der Tirol Lodge. Holz und Helligkeit, klare Linien ohne viel Schnick-Schnack und viel Platz zum Wohlfühlen und lockeren Urlauben. »Gerade im Urlaub sollte Spontaneität gelebt werden können, daher bieten wir zum 08/15-Alltag das lockere Gegenstück mit einigen Besonderheiten.« Und die reichen vom Ski in – Ski out – direkt von der Hoteltüre auf die Piste – über die »Schwitz und Chill«-Panoramasauna bis hin zum Poolhaus »Badl« mit ganzjährig beheiztem Outdoor-Pool.

Kontakt
Tirol Lodge
Weissachgraben 14a
A-6352 Ellmau
T +43 5358 2320500
M info@tirollodge.tirol
W www.tirollodge.tirol

Foto: GPHOTO/ Martin Guggenberger

Kaiergenuss auf Skiern und am Teller

Kaisergenuss auf Skiern und am Teller

Frühmorgens skifahren oder doch genussvoll frühstücken? Eine Entscheidung, die Sportlern bei der Ellmauer Hartkaiserbahn abgenommen wird. Dort ist nämlich dank der KaiserLounge beides möglich. Und das noch dazu mit einem atemberaubenden Blick auf das Kaisergebirge.
Als Erster auf der Piste sein. Die perfekt präparierten Hänge hinunterjagen, während die ersten Sonnenstrahlen die weiße Pracht zum Glitzern bringen. Ein einmaliger Wintergenuss. Was dabei leider oft zu kurz kommt, ist das ausgiebige Frühstück. Ein schneller Kaffee samt Frühstücksbrot füllt zwar den Magen, nur kommt der Genuss eindeutig zu kurz, wenn man nicht gerade ein Frühaufsteher ist und zeitig vor der ersten Bergfahrt den Wecker stellt. Bei der Ellmauer Hartkaiserbahn gehen die Uhren diesbezüglich anders und der Wecker darf ruhig etwas später summen, denn in der KaiserLounge warten vormittags einzigartige Frühstückstappas.

Individueller Genuss mit Ausblick

Über 44 Stufen geht es hinauf in die exklusive KaiserLounge. Direkt über dem Selbstbedienungs-Panoramarestaurant gelegen, besticht das Lokal durch einen phänomenalen Ausblick und besondere Schmankerl sowie ein ideenreiches Frühstückskonzept. »Wir wollen unseren Gästen ein individuelles Angebot liefern, das keine Wünsche offen lässt und jeden Genießer in einen Küchenchef verwandelt«, beschreibt Gastroleiter Mario Patscheider die Idee hinter den Frühstückstappas. Das Basispaket, ein klassisches Frühstück, kann je nach Lust und Laune mit persönlichen Lieblingsspeisen ergänzt werden. Von der feinen Käseauswahl, über ein pochiertes Ei mit Avocado, knusprigem Rucola-Schwarzbrot, bis hin zu Pancakes mit Blaubeeren und Ahornsirup. »So können unsere Gäste nach den Schwüngen am frühen Morgen eine erste genussvolle Pause einlegen und ihr Frühstück und die Pisten in Ruhe genießen.« Aber auch wer mittags oder nachmittags exklusive Gerichte sucht, ist in der KaiserLounge richtig. Auf der wöchentlich wechselnden Speisekarte finden sich kulinarische Gaumenfreuden, die man normalerweise nicht hoch über dem Tal erwarten würde. So stehen schon einmal frisches Beef Tatar, schmackhafte Antipasti oder der beliebte KaiserLounge-Burger auf der Karte.

KaiserLounge Ellmau

T +43 (0)5338 2320 / 260
M +43 664 120 9722
E kaiserlounge@bergkaiser.tirol
W www.bergkaiser.tirol

Der Schuh zum Sportgenuss

Der Schuh zum Sportgenuss

Immer mehr Menschen betreiben immer mehr Sport. Zum Klassiker Skifahren gesellt sich das Tourengehen, aber auch Winterwandern erfreut sich wachsender Beliebtheit. Was den Sportlern dabei immer wichtiger wird: die Materialqualität. Allen voran die Schuhe stehen im Fokus.
Seit 2006 betreibt Georg Steiner Boot Fitting. Die Nachfrage nach der individuellen Skischuhanpassung steigt dabei in den letzten Jahren immer stärker an, wie der Inhaber des neu eröffneten Sport Schuh Steiner in Scheffau erklärt. »Die Sportler merken immer mehr, wie sehr sich Komfort und Leistung steigern lassen.« Wobei längst nicht jeder einen angepassten Skischuh benötigt, wie Georg Steiner betont. »Vorrangig lässt sich mit der genauen Fußvermessung einfach der perfekte Sportschuh finden. Und damit sind die unterschiedlichsten Probleme häufig schon beseitigt.«

Optimale Passform

Stimmt die Passform nicht, ist der Schischuh etwa zu schmal für den eigenen Fuß geschnitten, greifen viele einfach zur nächsten Schuhgröße, damit die Weite passt. Was im Geschäft noch als gute Lösung erscheint, verwandelt sich auf der Piste bald zum Spaßverderber. »Spätestens nach vier, fünf Einsätzen dehnt sich der Schuh und damit verliert der Fuß vollständig den Halt.« Auch bei Laufschuhen kann eine falsche Passform zu Schmerzen führen. Gerade deshalb bietet Georg Steiner in seinem neu eröffneten Schuhgeschäft in Scheffau die Möglichkeit einer genauen Fußanalyse. Zum Einsatz kommt dabei die neueste Analysesoftware kombiniert mit einer hochauflösenden Druckmessplatte.

Individualität für Gastronomie und Pflege

Schischuhe, Tourenschischuhe, Laufschuhe, Bergschuhe und Wanderschuhe der unterschiedlichsten Marken sind in den Regalen von Sport Schuh Steiner zu finden. Immer gefragter sind auch Schneeschuhe. »Wandern im Winter entpuppt sich als neuer Trend, weshalb wir

»Egal ob Laufschuhe oder Schischuhe, eine individuelle Beratung ist uns wichtig.«

Georg Steiner, Inhaber Sport Schuh Steiner in Scheffau

dafür mit hochwertigem Material gerüstet sind.« Georg Steiner hat aber auch jene Berufsgruppen im Fokus, die viel zu Fuß unterwegs sind. »Postboten, Kellner, Pflegeangestellte. In vielen Berufen ist man den ganzen Tag über unterwegs. Gerade hier müssen die Schuhe gewissen Anforderungen entsprechen, damit man nicht so schnell ermüdet.« Der Schuhexperte hat es sich zur Aufgabe gemacht, dafür optimale Schuhe zu finden und entdeckte vorerst die Marken »New Balance« und »Scarpa«. Weitere Marken wurden zudem bereits ins Auge gefasst. »Der Sportschuh passt sicher nicht immer zum Dirndl, aber für alle anderen Outfits und die Lederhose ist er ideal.« Und wenn es doch ein Dirndl sein muss, können Sporteinlagen mehr Wohlbefinden beim Gehen liefern.

Sport Schuh Steiner bietet auf rund
40 m² eine persönliche Atmosphäre mit individuellem Service und fachlich qualifizierter Beratung. Ergänzt wird das Sportschuhsortiment um eine breite Auswahl an Accessoires von Sonnenbrillen des Tiroler Herstellers »Gloryfy« bis zu Heiz-Socken und Heiz-Handschuhen der Firma Lenz.

Kontakt
Sport Schuh Steiner
Blaiken 72
6351 Scheffau
T +43 (0)680 3079814
M info@sport-schuh-steiner.at
W www.sport-schuh-steiner.at

Incentives und Teambuilding im Schnee

Incentives und Teambuilding im Schnee

Event7 organisiert für sportliche Skifahrer und Wintersportler ein abwechslungsreiches Programm an Aktivitäten in der Region rund um den Wilden Kaiser und Kitzbühel.
Seit zehn Jahren – vormals unter dem Namen P & P Wohnprofis – werden in Fügen im Zillertal hochwertige Möbel nach Maß gefertigt. Und nicht nur das, hier werden zukunftsweisende Ideen zur Realität. Mit großem Gespür für die individuellen Wünsche seiner Kunden entwirft Andreas Platzer gemeinsam mit seinem Team der Platzer Lebensräume formvollendete Wohnkonzepte zum Wohlfühlen, immer auf der Suche nach einer innovativen Lösung am Puls der Zeit.

»Belohnen Sie Ihre Mitarbeiter und steigern Sie so die Motivation und Loyalität.«

Richard Laiminger, Inhaber Event7

Richard Laiminger ist ein Profi, wenn es um den Wintersport geht. Seit vielen Wintern bringen er und seine Skilehrer Alt und Jung das Skifahren bei. Seit heuer bietet er für Rennläufer – oder die, die es werden möchten – ein zusätzliches Angebot an. Mit seiner neuen Eventagentur Event7 werden für Skifahrer jeder Könnensstufe verschiedene Racecamps veranstaltet, in denen die Teilnehmer ein professionelles Umfeld vorfinden und Rennerfahrung sammeln können. „Wir wollen ein Training wie für Profis bieten“, erklärt Richard Laiminger. Dabei müssen die Skifahrer nicht unbedingt Experten sein, seine Camps richten sich auch an Hobbysportler.
Vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Racer, für jeden steht eine geeignete Piste in der Skiwelt bereit. Event7 stellt den Racern eine elektronische Zeitnehmung, Videoanalyse nach den Läufen und Trainer zur Verfügung, die ihr Handwerk verstehen. Der Skiprofi Laiminger will sein Angebot auch an regionale Nachwuchstalente richten, die neben dem Training im eigenen Skiclub noch zusätzlich Trainingstage einschieben wollen. »Wir verstehen uns zukünftig als Rennzentrum für Alt und Jung«, so Laiminger weiter. Für Biathlon-Interessierte oder Leute, die den Sport einmal probieren möchten, bietet Event7 ebenso ein umfangreiches Angebot an. Mit der Biathlonschule in Kirchdorf als Partner und eigenen Langlauftrainern werden alle Facetten dieses Sportes abgedeckt. Für Events oder Incentives eignet sich die Kombination aus Langlaufen und Schießen perfekt, um einen actionreichen und spannenden Tag am Wilden Kaiser zu erleben. Natürlich kann Event7 auch sämtliche andere Incentive-Wünsche erfüllen. Vom Hüttenabend bis zum gemeinsamen Bogenschießen oder Curling, die Möglichkeiten für einen unvergesslichen Tag im Schnee sind fast unbegrenzt.

FOTO: GPhoto/Egger Florian Adobe Stock

Kontakt
Event7
Richard Laiminger
Kaiserweg 1
6353 Going am Wilden Kaiser
T +43 (0)676 340 53 07
M office@event7.at

Ruhe on the Top

Ruhe on the Top

Um ein ganzes Stockwerk wurde das Vitalhotel Sonnenhof in Going erweitert. Auf 300 m² erwarten Ruhesuchende gigantische Ausblicke und ein Altholz-Paradies, während im ersten Untergeschoss der Himalaya und der Winter für innovative Wellnesswelten sorgen.
Der Blick wird durch die große Panoramascheibe magisch nach außen gezogen. Hin zum Massiv des Wilden Kaisers, der majestätisch in der Ferne thront. Zurücklehnen. Genießen. Durchatmen. Während in der Ferne die Naturlandschaft lockt, kreiert das handgehackte, naturbelassene Altholz eine heimelige Atmosphäre. Das warme Braun des Holzes trifft auf die weißen Polster der Relaxliegen. 300 m² stylische Gemütlichkeit. Ein klarer, warmer Charakter, der durch den schwarzen Granitstein am Ofen mit überdimensionalen Sichtfenstern noch unterstrichen wird. »Wir wollten mit unserer Oase der Sinne eine neue der Wellness einläuten«, erklärt Hans Seiwald das Konzept hinter dem neuen Ruheraum
im obersten Geschoss seines Vitalhotels Sonnenhof. Der Sonnenhof in Going erfuhr in den letzten Monaten einen vollkommenen Wandel. Mit an die zwölf Tonnen Stahl entstand eine gänzlich neue Statik. Das gesamte Hotel wurde um vier Meter verlängert, zwölf Zimmereinheiten auf den neuesten Stand gebracht. »Damit hat jedes unserer insgesamt 50 Zimmer mindestens 32 m².« Der oberste Stock, auf dem sich die Oase der Sinne erstreckt,

»Unsere Panoramascheiben geben den Blick frei auf den Wilden Kaiser, den Ellmauer Hartkaiser, das Kitzbichler Horn und das Steinerne Meer.«

Hans Seiwald, Vitalhotel Sonnenhof, Going

entstand vollkommen neu. »Wir wollten den besten Platz des Hauses in ein Ruheparadies verwandeln, in dem Innen und Außen durch drei große Panoramascheiben verschwimmen.« Gleichzeitig wurden dadurch im ersten Untergeschoss 80 m² frei, ein Platz der einzigartig verwandelt wurde. Ein Himalaya-Salzraum lädt mit Infrarotliegen zum Entspannen ein. Gleich daneben wartet ein Schneetraum. Eine Kältezelle, in der Schnee aus einer Schneekanone zum Abkühlen nach einem Saunagang in einer der insgesamt elf verschiedenen Saunen einlädt.

Wir bedanken uns herzlich bei den ausführenden Firmen.

Kontakt
Vitalhotel Sonnenhof
Rettweg 5+10
A – 6353 Going am Wilden Kaiser
T +43 (0)5358 2441
M info@sonnenhof-going.at
W www.sonnenhof-going.at

FOTO: GPhoto/Egger Florian

Platzer Lebensräume

Visionen werden Wirklichkeit.

Ein leerer Raum kann alles sein. Was wir daraus machen, bleibt uns selbst überlassen. Innenarchitekt und Geschäftsinhaber von Platzer Lebensräume, Andreas Platzer, und sein Team wissen, wie man Wohnräume zum Wohlfühlen schafft.
Der leere Raum bietet seinen zukünftigen Bewohnern unendlich viele Möglichkeiten. Andreas Platzer und sein Team der Platzer Lebensräume finden die eine Lösung, die perfekt zu ihren Kunden passt – kreativ, kompetent und zukunftsweisend.

Individuelle Lösungen.

Seit zehn Jahren – vormals unter dem Namen P & P Wohnprofis – werden in Fügen im Zillertal hochwertige Möbel nach Maß gefertigt. Und nicht nur das, hier werden zukunftsweisende Ideen zur Realität. Mit großem Gespür für die individuellen Wünsche seiner Kunden entwirft Andreas Platzer gemeinsam mit seinem Team der Platzer Lebensräume formvollendete Wohnkonzepte zum Wohlfühlen, immer auf der Suche nach einer innovativen Lösung am Puls der Zeit.

Innovative Entwürfe.

Andreas Platzer und sein Team der Platzer Lebensräume sind sich der damit einhergehenden Verantwortung bewusst – in einfühlsamen Gesprächen mit ihren Kunden finden sie heraus, was diese wirklich wollen. Oft regen sie ein Umdenken an und zeigen kreative Lösungen auf, die vorher vielleicht undenkbar waren.

Mit Herz geplant.

Andreas Platzer und sein Team der Platzer Lebensräume sind sich der damit einhergehenden Verantwortung bewusst – in einfühlsamen Gesprächen mit ihren Kunden finden sie heraus, was diese wirklich wollen. Oft regen sie ein Umdenken an und zeigen kreative Lösungen auf, die vorher vielleicht undenkbar waren.
Andreas Platzer und sein Team der Platzer Lebensräume sind sich der damit einhergehenden Verantwortung bewusst – in einfühlsamen Gesprächen mit ihren Kunden finden sie heraus, was diese wirklich wollen. Oft regen sie ein Umdenken an und zeigen kreative Lösungen auf, die vorher vielleicht undenkbar waren.

»Wir entwickeln uns weiter. Wir schaffen die Lebensräume der Zukunft.«

Andreas Platzer, Geschäftsinhaber von Platzer Lebensräume

Von Hand gemacht.

Auf die Planung folgt die Fertigung und die Montage – das Unternehmen agiert als Komplettanbieter. Ein persönlicher Ansprechpartner übernimmt die gesamte Abwicklung und garantiert den Kunden exzellentes Service. Zusätzlich zu den internationalen Möbelmarken, die im Sortiment geführt werden, können auf Wunsch auch qualitativ hochwertige Möbel in der perfekt ausgestatteten Möbeltischlerei der Platzer Lebensräume in Fügen im Zillertal von Hand gefertigt werden.

Platzer Lebensräume
Gageringerstraße 20
6263 Fügen

T + 43 5288 720 83
M office@platzer-lebensraeume.at
W www.platzer-lebensraeume.at

 FOTO:  GPHOTO/ Martin Guggenberger

Tirol Lodge Ellmau

Hot-Spot für Spaß

Die Tirol Lodge in Ellmau ist eine Wohlfühl- und Aktiv-Oase inmitten der Bergwelt. Dabei stehen das Boot-Camp, der Outdoor-Fitness-Platz und die Sportstätten nicht nur Gästen des Hotels zur Verfügung, auch Einheimische sind dort gern gesehen. Denn: Die Tirol Lodge ist ein cooler und stylischer Treffpunkt für alle Jungen und Junggebliebenen.
Aktive Genussliebhaber, die gerne von Gleichgesinnten umgeben sind, kommen in der direkt neben der Hartkaiserbahn gelegenen Tirol Lodge voll auf ihre Kosten. Denn die einzigartige Location bietet alles, was das Herz begehrt: Außen-Pool, Schwitz- & Chill-Sauna sowie Outdoor-Fitness. Stichwort Outdoor: Boot-Camp und Outdoor-Fitness stehen allen zur Verfügung – auch wenn man zuvor nicht in der Rezeption eingecheckt hat. »Wir freuen uns, wenn viel los ist und wir ein Hot-Spot für Spaß und Aktivität sind«, sagt Direktionsassistentin Maria Silberberger. Ein Fitness
parcours und ein Reifen-Hindernislauf sorgen beim Camp für endloses Vergnügen und ermöglichen ein Auspowern im Freien. Viermal in der Woche finden kostenlose Trainings mit professionellen Coaches statt. Da man in der Tirol Lodge auf Vielseitig-keit enorm viel Wert legt, steht zudem eine Stockschießbahn, ein Trampolin, ein Tischtennistisch wie auch ein Beachvolleyball-Platz für alle kostenlos zur Verfügung. »In der Tirol Lodge findet jeder Platz«, betont Hoteldirektor Maik Röbekamp. »Einheimische wie Gäste – bei uns sind alle willkommen.«

Sportlich & gemütlich

Bester Service, endloser Komfort und sportliche Adventures vereint mit attraktiven Preisen – in der Tirol Lodge setzt man gezielt auf Aktivurlauber. Gerne aktiv sein und sich sportlich betätigen sowie relaxen und chillen – das ist im Hotel kein Widerspruch. Die Tirol Lodge ist nämlich kein typisches Hotel, in dem bereits alles vorgegeben ist. Sie bietet absolute Freiheit und unkompliziertes Urlauben im schlichten und modernen Holzdesign mit Zimmer im urbanen Style. Oder wie es Maria Silberberger beschreibt: »Der Gast soll seinen Urlaub selber in die Hand nehmen und ihn genau so gestalten, wie er will.« Einfach unschlagbar lässig.

Tirol Lodge
Weissachgraben 14a
A-6352 Ellmau
T +43 5358 2320500
M info@tirollodge.tirol
W www.tirollodge.tirol

FOTO: Eigenfoto

Peter Kaufmann & Martina Hechenbichler

Energie im Fluss.

Von Kopfschmerzen über Schlafprobleme bis hin zu Konzentrationsstörungen – der Grund dafür liegt oftmals in Energieblockaden. Durch akustische Vibrationen, Heilsteine, Farbtherapie, ätherische Öle, Klangschalen und Yoga-Übungen bringt Energetikerin und Reiki-Meisterin Martina Hechenbichler die energetische Ebene des Menschen wieder in Balance.
Musik erklingt. Sanft beginnt die Liege im Rhythmus der Musik zu vibrieren. Hören. Spüren. Das Panel oberhalb der Liege leuchtet in sanftem Rot. Langsam schlägt Martina Hechenbichler die Klangschale an. Vibrationen. Energiearbeit. Martina Hechenbichler ist die energievolle Erweiterung der Praxis von Naturpraktiker Peter Kaufmann in Going. Die Reiki-Meisterin kam vor mehr als zehn Jahren durch Kopfschmerzen, gegen die kein Arzt ein Mittel fand, zur Energiearbeit. »Als ich den Erfolg am eigenen Körper spürte, war meine Neugierde geweckt.« Sie widmet sich der Energiearbeit von der Reiki-Ausbildung bis hin zur Affirmationslehre.
»Die verschiedenen Techniken sind wie Puzzleteile, die sich jetzt bei meiner Arbeit zu einem Ganzen zusammenfügen und gegenseitig ergänzen.« Im Zentrum ihrer Energiearbeit stehen die Chakren, die sieben Energiepunkte des Körpers. Treten hier Blockaden auf, kommt es zu Störungen im Körper. Die Aktivierung der Energiepunkte ist dabei nicht nur bei körperlichen Problemen hilfreich, sie löst auch Verspannungen, zentriert und bringt frische Energie. Die Basis ihrer vielseitigen Behandlung bildet die Vivaldi-Liege im Zentrum ihres Praxisraumes. Durch akustische Vibrationen werden die Muskeln gelockert, wodurch die Energiebehandlung noch wirkungsvoller ist.

»Als ich den Erfolg am eigenen Körper spürte, war meine Neugierde geweckt.«

Martina Hechenbichler, Energetikerin

Peter Kaufmann
Schwendterweg 2
6353 Going
T Peter: 0664/2602043
T Martina: 0699/11072253
M peter@naturpraktiker.tirol
M martina@naturpraktiker.tirol

Foto: GPhoto/Martin Guggenberger

Kaufmann & Kaufmann

Bis ins kleinste Detail.

Mit Herz und Kreativität: Kaufmann & Kaufmann bringt Leben in jeden noch so tristen Raum. Dabei findet man im Geschäft von Brigitte Schwaiger und Rupert Kaufmann nicht nur tolle Wohnaccessoires, mit ihrem heimischen Betrieb sind sie ein One-Stop-Shop für die Planung und Realisierung der kompletten Inneneinrichtung.
Bestehendes modernisieren und Schönes noch schöner machen, das ist die Leidenschaft von Brigitte Schwaiger und Rupert Kaufmann. »Wir wollen unter keinen Umständen Besserwisser sein«, sind sich beide einig. »Wir wünschen uns aber Chancen, keine Vorurteile. Wir wollen zudem keine Gestalter sein, die ausschließlich ausgetretene Pfade gehen.« Denn bei Kaufmann & Kaufmann möchte man ein Zuhause zu einem echten »Daheim« machen und den Kunden neue Wohnperspektiven aufzeigen. »Wir wollen dem Risiko der Innovation begegnen und unsere Visionen und Träume verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolge haben. Wir lehnen es ab, uns den Antrieb durch Bequemlichkeit nehmen zu lassen. Lieber wollen wir den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten als einen gesicherten Alltag führen.« Denn nur so kann die Kreativität sprudeln und ein Wohntraum im alpin-modernen Style geschaffen werden.

Freie & kreative Gestalter

Im gemütlichen Geschäft in Ellmau findet man eine große Auswahl von hochwertigen Marken, kleinen Unikaten und liebevollen Geschenken – allesamt mit viel Liebe zum Detail präsentiert. »Wir haben gelernt, der Welt und unseren Kunden gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen, dass das unsere Welt ist«, sagen Brigitte und Rupert weiter. Vom kleinen Accessoire bis zur Komplettausstattung – mit kreativen Ideen und gutem Geschmack verwandeln die beiden die vier Wände ihrer Kunden in etwas ganz Besonderes. Das Sortiment umfasst neben Wohnaccessoires auch Böden, Teppiche, Möbel und Gardinen. So entsteht ein einzigartiger Wohnstil zum Wohlfühlen. »Das alles ist gemeint, wenn wir sagen: ›Wir sind freie und kreative Gestalter im Wohnbereich‹.« Die Produktion der Möbel, gerne auch nach eigenen Vorstellungen, erfolgt in der modernst eingerichteten Tischlerei von Ruperts Sohn David Kaufmann in

Kaufmann & Kaufmann
Dorf 18
6352 Ellmau
T + 43 5358 44 5 35
M planung@tischlereikaufmann.com
W www.tischlereikaufmann.com

Foto: GPhoto/Simon Hausberger, Foto Antonia

Das Kaiserblick

Kategorie-Sprung in Österreichs Tophotellerie.

Ende Juni 2019 eröffnete in der Aktivregion Ellmau »Das Kaiserblick« neu. Das beliebte familiengeführte Haus startet als Vier-Sterne-Superior-Hotel in den Sommer: mit noch mehr exklusiver Wellness, mit Infinity Sky Pool auf der Dachterrasse, mit Damen- und Kindersauna, mit neuen Panorama-Studios und modernisierten Zimmern und vielem mehr.

»Mögen alle, die als Gäste kommen, als Freunde gehen.«

Familie Künig, Das Kaiserblick

Familie Künig führt ihr schönes Haus mit dem Umbau in eine neue Ära, vom ersten Augenblick an fühlen sich die Gäste im stilvollen Interieur der neuen Hotelhalle und an der neuen Rezeption wohl. 50 Zimmer wurden modernisiert, 20 davon

zu stylisch-gemütlichen Panorama-Studios umgebaut – und das Panorama hält im Hotel Das Kaiserblick, was der Name verspricht. Das Kaisergebirge thront traumhaft schön vor dem Hotel. Mit einer hoteleigenen Auto-Waschanlage,

technisch top ausgestatteten Seminarräumlichkeiten und erneuerten Mitarbeiterzimmern macht das Hotel Kaiserblick einen Kategorie-Sprung in Österreichs Tophotellerie.
Dabei wird auch die Wellnesswelt auf gesamt 1.500 Quadratmeter vergrößert – Raum, um im neuen Ambiente Beauty und Spa, Sonnen und Baden zu erleben. Ein Highlight ist sicher der neue Infinity Pool auf der Dachterrasse mit Blick auf die Berge. Exklusive Ruheräume, zehn Saunen und Dampfbäder, eine Damen- und eine Kindersauna, ein Indoor-Pool, ein Whirlpool sowie ein ganzjährig

beheizter Outdoor-Pool sind Teil eines Wellnessangebots am letzten Stand der Dinge. Das Kaiser-Spa erstrahlt ebenso im neuen Glanz. Die Kaiser-Spa-Experten widmen sich dort hochwertigen Gesichtsbehandlungen, individuellen Körperpflege-Ritualen, Wickeln und Aromabehandlungen, Massagen und vielem mehr.

Der Kaiser am Tisch

In nahezu allen Restaurants und Stuben des Kaiserblicks ist der wunderschöne Ausblick auf den Wilden Kaiser inklusive – ein unvergessliches Ambiente, um sich die Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen zu lassen. Vom großen Frühstücksbuffet mit Sekt und Eierspeisen aus der Show-Küche über die Nachmittagsjause mit süßen und pikanten Köstlichkeiten bis hin zum Sechs-Gänge à la carte Dinner (abends wählbar) genießen Feinschmecker eine kulinarische Reise. Mit dem Kaiserblick-Genussabend mit Sektempfang, mit Käse- und Weinverkostungen und einer eigenen Kinderkarte (in den Ferien gibt es ein buntes Kinderbuffet) bleiben keine Wünsche offen. Themenabende und die 700 köstlichen Weine auf der Weinkarte verführen Gourmets zum Kosten und Genießen. Das Küchenteam bereitet auf Wunsch auch Allergiker-Gerichte und spezielle Diätgerichte (glutenfrei, laktosefrei, jegliche Allergiemenüs, vegan etc.) zu. Der neue Kaiserblick schafft ab Juni mit einem Genussmarkt mit heimischen Produkten und Spezialitäten ein Kleinod für Genussspechte.

Einheimische sind herzlich willkommen

Entspannung, Abenteuer in der Natur, Genuss, Zeit für sich selbst und für die Familie – das bedeutet Urlaub im Kaiserblick. Doch nicht nur weit gereiste Gäste können das Angebot genießen, auch Einheimische sind im Hotel gerne gesehen. Ab Herbst freut sich Familie Künig samt ihrem Team auch über einheimische Gesichter in den Wellness-Areas – gerne auch für einzelne Tage, da die Wellnessoasen ab dann auch für auswärtige Gäste durch »Day Spa« nutzbar sein werden.

Hotel Das Kaiserblick
Kirchbichl 5
A-6352 Ellmau

T (+43) 05358 2230 od. 2236
M office@kaiserblick.at
W www.kaiserblick.at

Dahoam Lifestyle 1064°

Bei uns »Dahoam« in Ellmau.

Schmuck und Uhren ergänzen die Kleidung und unterstreichen das Aussehen der Träger und Trägerinnen. Dabei haben die kostbaren Glanzstücke eine weit größere Bedeutung als nur deren materiellen Wert – besonders wenn sie als handgefertigtes Unikat gekauft oder verschenkt wurden. Im Schmuck- und Uhrenfachgeschäft Ellmau »Dahoam – Lifestyle by 1064°« findet man Neuheiten, Trends und Altbewährtes.

Lifestyle trifft auf Herzblut: Die Goldschmiede 1064° aus St. Johann betreibt in Ellmau eine schmucke Filiale mit heimeligem Charakter, die zum Plaudern, Verweilen und Gustieren einlädt. Daher kommt auch der Name »Dahoam« – denn dort hält man sich gerne auf, trifft nette Menschen. Das Team von 1064° und »Dahoam« kümmert und bemüht sich um die Kunden. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Prosecco kann man so etwas vom Alltagsstress hinter sich lassen. Man kann sich im Geschäft in der Ellmauer Dorfmitte Zeit für ein paar schöne Augenblicke, zum Stöbern und Informieren in Sachen Schmuck und Uhren, nehmen. Im »Dahoam« entdeckt man dabei nicht nur erfolgreiche, junge Marken, sondern begegnet auch Menschen, die mit Herzblut und Einsatz das Geschehen prägen und lenken. Sei es der tägliche Batteriewechsel, eine fachliche Beratung, eine kompetente Reparatur oder eben nur das Zuhören bei einer Tasse Kaffee. Alles Tugenden, die im Zeitalter des Computers und des Internets immer mehr verloren gehen. Daher hat man bei besonderen und individuellen Wünschen die Möglichkeit, auf die Kompetenz der Filiale 1064° in St. Johann zurückzugreifen.

°Jacques Lemans
°Julie Julsen
°Police
°Xenox
°Frank Trautz
°Ice Watch
°Gerry Eder
°Engelsrufer
°Blumenkind

Glänzende Unikate

Denn Goldschmiedemeister Robert Pieringer weiß mit seiner langjährigen Erfahrung, welche Inspiration Schmuckstücke in sich tragen können und wie man diese am besten handwerklich umsetzt. Aus vielen Details und Ideen entsteht so ein perfektes Ganzes, das von Schönheit und Vollkommenheit sowie von Zuneigung und Wertschätzung erzählt. Stücke, die für die Liebsten entstanden sind. Individuell handgearbeiteter Schmuck im ausgewählten Design ist das Spezialgebiet von Robert Pieringer und seinem Team. In Ellmau sind Annemarie, Angelika und Carmen die

»Lassen Sie sich für die schönen Dinge im Leben inspirieren.«

Robert Pieringer, Goldschmiedemeister

Dahoam – Lifestyle by 1064°
Kirchplatz 3
6352 Ellmau

T (+43) 05358 43433
M gold@1064grad.at
W www.dahoam-ellmau.at

Text: Robert Pieringer, Alexandra Embacher
Foto: Eigenphoto, Produktphoto

Zauberhafter Bergadvent

Ein Weihnachtsmarkt gehört zur Adventszeit wie das Osterei zu Ostern. Bei »Ellmi’s zauberhaftem Bergadvent« darf man jedoch nicht von einem herkömmlichen, kommerziellen Adventmarkt ausgehen – auf 1.555 Metern Höhe legt man wert auf Authentizität und Romantik pur
Der Duft von gebrannten Mandeln, Maronen und Bratäpfeln, Glühwein oder Punsch – freuen Sie sich schon wieder auf die stille Zeit des Jahres? Die Faszination der Vorweihnacht spürt man bei »Ellmi’s zauberhaftem Bergadvent« mit allen Sinnen. Im tiefverschneiten Wald hoch oben am Berg wurde der höchstgelegene Weihnachtswald Europas inszeniert. Vor der imposanten, abendlichen Kulisse des Wilden Kaisers und einem sternenreichen Winterhimmel verbringen Sie besinnliche Stunden mit Ihren Liebsten.

Zauberhafte Adventszeit

Ab dem zweiten Adventwochenende laden jeweils am Freitag und Samstag von 16.00 bis 22.00 Uhr Lebkuchen- und Glühweinduft in den Zauberwald am Hartkaiser ein. Rund um das »Panoramarestaurant Bergkaiser« ebnet sich ein gemütlicher Rundgang entlang sieben weihnachtlicher Stationen, die alle auf ihre ganz eigene Weise faszinieren. Dass Speis und Trank entlang des fackelgesäumten Bergadvent-Pfads nicht zu kurz kommen, wird einem ab dem ersten Augenblick bewusst. Weihnachtliche Leckereien wie Lebkuchen, Bratäpfel, heiße Kastanien, selbstgemachter Punsch und Glühwein sind nur ein Teil des vielfältigen kulinarischen Angebotes. Kinder erwartet ein zauberhaftes Weihnachtsprogramm, zu dem nicht nur der Nikolausbesuch zählt, sondern auch das Keksebacken im Kinderrestaurant sowie die märchenhaften Geschichten des Bergflunkerers. Weisenbläser, Chöre und Anklöpfler sorgen für die musikalische Umrahmung dieses einzigartigen Events und stimmen besinnlich auf Weihnachten ein. Abgerundet wird »Ellmi’s zauberhafter Bergadvent« von einem wundervollen Weihnachtsmarkt auf der Bergkaiser-Terrasse, wo anschließend der Abend

Termine:
6. und 7. Dezember 2019
13. und 14. Dezember 2019
20. und 21. Dezember 2019
jeweils von 16.00 bis 22.00 Uhr

Bergbahnen Ellmau-Going
6352 Ellmau / Tirol
T +43 5358 2320
W www.ellmi.at

FB-Bergbahnen Ellmau-Going:
www.facebook.com/BergbahnenEllmauGoing

FB-Ellmi’s Zauberwelt:
www.facebook.com/ellmiszauber

Restaurant Bettina

Holz, Stein & Glas.

In zwei Bauabschnitten ging die Renovierung des Restaurants & Cafés Bettina in Ellmau vor sich. Zuletzt wurden der Wintergarten und die Terrasse erneuert, um den Gästen noch mehr Komfort bieten zu können. »Wichtig war uns dabei das Thema ›Holz, Stein und Glas‹«, sagt Bettina Modes. Und das wurde von den beteiligten Firmen bestens umgesetzt.
Edle Materialien treffen auf gediegene Farbtöne: seit der Renovierung erstrahlt das Restaurant & Café Bettina in neuem, charmantem Glanz. Modern und zeitlos, je nach Jahreszeit unterschiedlich dekoriert. »Es war Zeit, dass wir wieder etwas modernisieren«, weiß Bettina Modes. Dabei eröffnete das Haus 1974, im Jahr 1986 wurde bereits der erste Wintergarten mit Blick auf den Wilden Kaiser angebaut.

Zeit für Veränderungen

Bereits vor einigen Jahren wurden alle Zimmer im Haus komplett renoviert, danach folgte die Bar. »Jetzt war es an der Zeit, unserem Wintergarten und der Terrasse einen zeitgemäßen Schliff zu verpassen!«, schmunzelt Bettina. Wichtig war dabei, dass die Terrasse auf das Niveau des Hauses angehoben wurde. Wenn die bodentiefe Fensterfrontetzt im Wintergarten geöffnet wird, so vermittelt es das Gefühl, auf einer großen Terrasse zu sitzen – den Wilden Kaiser immer fest im Blick. Zudem kann die Terrasse im gesamten Bereich mit einer Markise überdacht werden, somit können auch gelegentliche Regenschauer beziehungsweise ein warmer Sommerregen dem Vergnügen, im Freien zu sitzen, keinen Abbruch bereiten. An kühleren Tagen verweilt man im heimeligen Wintergarten und genießt den Blick nach draußen auf das Kaisergebirge. Rund 45 Personen finden auf der Terrasse sowie im neu gestalteten Wintergarten Platz , im traditionellen Gastraum befindet sich ebenfalls nochmal Platz für zirka 40 Gäste. Von der Anzahl der Sitzplätze hat sich auch nach dem Umbau nichts geändert, es wurde nur gemütlicher sowie moderner. Der Gast soll sich nach wie vor willkommen fühlen. Auch für die Servicemitarbeiter ist es bequemer geworden. Die Stufen zur Terrasse sind weggefallen, alles ist jetzt übersichtlicher gestaltet. Genießen darf man in den harmoni-

»Wir sind stolz, unsere Gäste jetzt im ›neuen‹ Restaurant Café Bettina mit gewohnter Qualität verwöhnen zu dürfen.«

Bettina Modes, Restaurant & Café Bettina

Bereits vor einigen Jahren wurden alle Zimmer im Haus komplett renoviert, danach folgte die Bar. »Jetzt war es an der Zeit, unserem Wintergarten und der Terrasse einen zeitgemäßen Schliff zu verpassen!«, schmunzelt Bettina. Wichtig war dabei, dass die Terrasse auf das Niveau des Hauses angehoben wurde. Wenn die bodentiefe Fensterfrontetzt im Wintergarten geöffnet wird, so vermittelt es das Gefühl, auf einer großen Terrasse zu sitzen – den Wilden Kaiser immer fest im Blick. Zudem kann die Terrasse im gesamten Bereich mit einer Markise überdacht werden, somit können auch gelegentliche Regenschauer beziehungsweise ein warmer Sommerregen dem Vergnügen, im Freien zu sitzen, keinen Abbruch bereiten. An kühleren Tagen verweilt man im heimeligen Wintergarten und genießt den Blick nach draußen auf das Kaisergebirge. Rund 45 Personen finden auf der Terrasse sowie im neu gestalteten Wintergarten Platz , im traditionellen Gastraum befindet sich ebenfalls nochmal Platz für zirka 40 Gäste. Von der Anzahl der Sitzplätze hat sich auch nach dem Umbau nichts geändert, es wurde nur gemütlicher sowie moderner. Der Gast soll sich nach wie vor willkommen fühlen. Auch für die Servicemitarbeiter ist es bequemer geworden. Die Stufen zur Terrasse sind weggefallen, alles ist jetzt übersichtlicher gestaltet.
Genießen darf man in den

harmonichen Räumlichkeiten und auf der neuen Terrasse neben einem ausgiebigen Frühstück auch Strudel und Torten nach Omas Rezept sowie traditionelle Leckerbissen und internationale Gerichte aus der Küche von Theresia Modes. »Uns ist es wichtig, gute Qualität anzubieten, vom Kaffee mit hausgemachten Keksen bis zum Filetsteak«, beschreibt Bettina. Vieles was im Restaurant Café Bettina auf den Tisch kommt, ist regional beziehungsweise sogar aus der Landwirtschaft von Bettinas Mann – dem Lindenhof.

Heimische Firmen

Insgesamt waren in nur rund acht Wochen die Bauarbeiten abgeschlossen. »Wir haben mit einheimischen Firmen aus Ellmau und der Region gearbeitet«, freuen sich Bettina und ihre Familie über die gute Zusammenarbeit. »Darauf haben wir auch Wert gelegt. Bei heimischen Handwerkern ist es die Qualität und Verlässlichkeit, die überzeugt.« Auch wenn die Familie bei der Inneneinrichtung das letzte Wort hatte, unterstützten sie die Firmen bei der Auswahl der Materialien und der Umsetzung von Ideen. »Wir sind ein Familienbetrieb, jeder durfte seine Ideen einbringen und es wurde Hand in Hand gearbeitet.« Das Resultat kann sich auf jeden Fall sehen lassen.

Wir bedanken uns herzlich bei den ausführenden Firmen.

Restaurant I Café I Pension Bettina
Austraße 23
A – 6352 Ellmau
T +43 (0) 5358 2275
M cafe@bettina-ellmau.at
W www.bettina-ellmau.at

Foto: GPhoto/Martin Guggenberger, Martin Lifka

Gasthof Oberstegen in Söll

Gemütlichkeit erleben

Mit der grundlegenden Renovierung von Parterre, Keller und Außenbereich des Gasthofs Oberstegen wurde der Betrieb nicht nur modernisiert, sondern zudem noch mehr Komfort für die Gäste geschaffen. Denn: Im Traditionsbetrieb soll sich jeder willkommen fühlen.

Mit seiner mehr als 100-jährigen Gastronomiegeschichte kennt man den Gasthof Oberstegen in Söll, etliche Stammgäste halten dem Betrieb seit Jahrzehnten die Treue. Doch vor kurzem war der Gasthof für gut drei Monate zugesperrt – Bagger und Kran hielten Einzug am Gelände. »Bereits seit zwei, drei Jahren überlegten wir, was wir machen sollten«, beschreibt Marcus Blankenhorn, der für die Küche

verantwortlich zeichnet. »Es war alles ein wenig in die Jahre gekommen. Es war schwer und dunkel, eben in einem Stil aus früheren Zeiten.« Seine Frau Evelyn, sie ist die gute Fee des Hauses, ergänzt: »Auch bei der Terrasse wollten wir immer schon, dass sie mehr geschützt ist.« Lange machten sie sich Gedanken über die Gestaltung, mit Marco Holzer von Planwerker Holzerber kamen sie dann auf einen grünen Zweig. »Wir wollten es

zeitlos und gemütlich.«

Dann war es so weit: Mit Ende der Wintersaison rückten die heimischen Handwerker an. Bewusst setzten die Familien Schernthanner und Blankenhorn auf regionale Arbeitskräfte, wie Evelyn und Marcus sagen: »Wir waren erstens immer sehr zufrieden mit den Leistungen und zweitens lautet unser Prinzip, dass wir möglichst regional wirtschaften wollen.« Dank der qualitativ hochwertigen Arbeit der Handwerker erstrahlen die Gasträume in Asteiche, dezenten Farbtönen und mit einigen optischen Highlights. Die Räume befinden sich auf dem neusten Stand der Dinge.

Für alle Generationen

»Das Radfahren wird immer aktueller«, sind sich die beiden einig. Das merken sie auch an den präferierten Sportarten ihrer Gäste, auch ältere Naturnutzer steigen auf E-Bikes auf, um die Umgebung zu erkunden. Diese Entwicklung und der neue, direkt neben dem Gasthof vorbeiführende Radweg gaben den Anstoß, dass man beim Gasthof Oberstegen einen absperrbaren Ski- und Radkeller mit eigenen Spinden und Schuhheizung implementierte. Dieser befindet sich direkt unter dem Parkplatz, die Räder können auf einer Schiene komfortabel und einfach über die Treppen in das Untergeschoss transportiert werden. Nebenan können sich die Gäste über einen größeren Fitnessraum freuen. Da im Gasthof aber alle Generationen ihren Platz haben sollen, wurde das vormals kleinere Spielzimmer erweitert. Nun finden die jüngsten Gäste im Untergeschoss des Gebäudes einen Platz für Spiel und Spaß, im hinteren Teil der Terrasse ist zudem ein Spielplatz angelegt. Dieser ist für die Eltern vom neu gestalteten Biergarten aus einsehbar und von der Straße mit einem Zaun gründlich abgetrennt.

Gemeinsam stark

Wir bedanken uns herzlich bei den ausführenden Firmen.

Ursprünglich wurde Oberstegen um 1800 als Bauernhof erbaut, im Jahr 1909 zum Gasthof umgebaut und bis heute stetig erweitert. Der Gasthof Oberstegen ist nach wie vor ein rein familiär geführter Drei-Sterne-Betrieb im typischen Tiroler Landhausstil mit dazugehöriger Landwirtschaft. Drei Generationen wirken dabei im Traditionsbetrieb: Berta und Hans Schernthanner, Evelyn und Marcus Blankenhorn und Johannes, Theresa und Florian als dritte Generation. Oberstegen gehört eine Landwirtschaft mit zehn Milchkühen, acht Jungrindern und vier Kälbern an, bekannt ist der Betrieb zudem für seine Wildwochen. Heuer finden

Gasthof Oberstegen
Stockach 44
A-6306 Söll
T +43 (0)5333 5277
M info@oberstegen.at
W www.oberstegen.at

Foto: GPhoto/Martin Guggenberger

Rübezahl Alm

Digitalisiertes Herzstück.

Nach 40 Jahren sind gewohnte Handgriffe, alle Geräte, jeder Gang und ritualisierte Abläufe anders – denn auf der Rübezahl-Alm wurde das Herzstück des Betriebs komplett erneuert. In nur elf Wochen konnte das Mammutprojekt »Küche 4.3.« (4. Umbau, 3. Generation) dank aller fleißig Mitwirkenden gestemmt werden. Das Küchenteam um Petra Salvenmoser kann nun auf die modernste Art und Weise mit dem wohl schönsten Ausblick zum Wilden Kaiser seine Kochkünste ausleben.
Seit 45 Jahren besteht die Rübezahl-Alm nun als Gastbetrieb hoch über Ellmau. Georg Salvenmoser hatte die Idee zur Ski-Hütte, Sohn Gerhard setzte den Vorschlag konsequent um und machte aus der ehemals kleinen Hütte einen gut gehenden Betrieb. Die dritte Generation, Enkelin Anita mit ihrem Mann Peter, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, die Rübezahl-Alm in ein neues Zeitalter zu führen. »In der Hoffnung, dass auch unsere Kinder Interesse daran haben, den Betrieb zu übernehmen, möchten wir ihnen die besten Voraussetzungen bieten«, beschreibt die Wirtin Anita Reindl-Salvenmoser. So wurden über die Jahre die Gasträume immer größer, die Terrasse erweitert, die Mitarbeiterunterkünfte erneuert – und dann blieb nur noch der Umbau der Küche. Ein Mammutprojekt, wie sich im Nachhinein herausstellte. Denn auf 1.200 Metern Seehöhe gestaltet sich alles etwas schwieriger als im Dorf.

Vorbereitung ist alles

Bereits vor rund fünf Jahren haben Anita und Peter Überlegungen zur Küchenerneuerung angestellt. »Es war nach 40 Jahren an der Zeit, alte Denkweisen über den Berg zu werfen«, gibt die Wirtin Bescheid. »Nun lag es an uns, Alt und Modern in Einklang zu bringen – sowohl von der Ansicht als auch vom Kern.« Eine so urige Alm sollte aber keinesfalls ihren Charme und ihre Gemütlichkeit verlieren. Aber auf neueste Technik verzichten, das wollten die Chefleute nicht.

Nachdem Anita und Peter Informationen einholten, kamen sie schnell zur Erkenntnis, dass die Zeit auch ohne sie weitergelaufen war. Wie sie erzählt:
»Ich kann mich daran erinnern, dass mir ein sehr netter Herdverkäufer auf einer Messe erklären wollte, welche Vorteile ein Induktionsherd hat. Ich habe ihn eines Besseren belehren wollen. Nach dem Motto: ›Na, des geht bei uns nid!‹. Meine Einstellung war total veraltet – nun steht genau dieser Herd in unserer Küche und wir sind

begeistert.« Neben Messebesuchen haben die beiden begonnen, sich andere Betriebe anzuschauen, bei Kochkursen oder Workshops mit modernen Geräten dabei zu sein und sich intensivst mit der Materie auseinanderzusetzen. »Es hieß nun Vorschriften und gute Arbeitsabläufe in Einklang zu bringen, das braucht

viel Planungsarbeit, Kraft und Energie«, resümiert Anita. Unter den großen Themen beim Umbau waren auch Stromversorgung, Wasser, Erdgas und Netzwerk. »Auf der Alm ist das sehr aufwendig, dabei stößt man leicht an seine Grenzen.« Bei der Umsetzung eilten Küchenprofi Benedikt Zangerle und Küchenplaner Roland Feichter zu Hilfe. Nach und nach entstand ein Plan.

Hochmodern in die Zukunft

So musste der alte ein neues Sicherheitskonzept erarbeitet. »Wir sind sehr glücklich über diese Ent-scheidung, diesen Schritt gewagt und Mut zur Veränderung gezeigt zu haben«, freut sich Familie Reindl-Salvenmoser. »Auch unsere langjährigen Mitarbeiter sind dabei, sich gut einzuleben und sind offen für neue Ideen.«
Aus gesunden Zutaten aus der Region und Kräutern aus dem eigenen Garten bereitet man jetzt schon auf der Rübezahl-Alm saisonale, hausgemachte Köstlichkeiten zu. Etwas Traditionelles, Deftiges, Bodenständiges, G‘sundes, Vegetarisches oder Süßes – es ist für jeden etwas dabei. Ziel ist dennoch weiterhin, noch umweltbewusster, flexibler und rationeller zu arbeiten. »Das heißt für uns, noch mehr gesunde und nachhaltige Materialien zu verwenden. Die Qualitätsverbesserung soll sich in allen Bereichen vollziehen, auch die Lebensqualität unserer Mitarbeiter und der eigenen Familie. Wir möchten auch der Jugend zeigen, dass das Arbeiten in der Gastronomie viel Spaß machen kann.«

»Wir sind sehr glücklich über diese Entscheidung, diesen Schritt gewagt und Mut zur Veränderung gezeigt zu haben«, freut sich Familie Reindl-Salvenmoser. »Auch unsere langjährigen Mitarbeiter sind dabei, sich gut einzuleben und sind offen für neue Ideen.« Aus gesunden Zutaten aus der Region und Kräutern aus dem eigenen Garten bereitet man jetzt schon auf der Rübezahl-Alm saisonale, hausgemachte Köstlichkeiten zu. Etwas Traditionelles, Deftiges, Bodenständiges, G‘sundes, Vegetarisches oder Süßes – es ist für jeden etwas dabei. Ziel ist dennoch weiterhin, noch umweltbewusster, flexibler und rationeller zu arbeiten. »Das heißt für uns, noch mehr gesunde und nachhaltige Materialien zu verwenden. Die Qualitätsverbesserung soll sich in allen Bereichen vollziehen, auch die Lebensqualität unserer Mitarbeiter und der eigenen Familie. Wir möchten auch der Jugend zeigen, dass das Arbeiten in der Gastronomie viel Spaß machen kann.«

Rübezahl-Alm
Faistenbichl 42
A – 6352 Ellmau am Wilden Kaiser
T +43 5358 2646
M info@ruebezahlalm.at
W www.ruebezahlalm.at

Foto: GPHOTO/Martin Guggenberger

Sonneck

Logenplatz am Wilden Kaiser

Beim Sonneck sitzt man immer in der ersten Reihe. Ob es um die hervorragende Aussicht oder die besondere Gastlichkeit geht. Das Dreier-Gespann Hannes, Birgit und Florian hat einen Lo- genplatz am Wilden Kaiser für ihre Gäste geschaffen – die keineswegs nur Golfer sein dürfen.
Für alle Genusssuchenden gibt es seit Karfreitag dieses Jahres einen neuen Hotspot: das Sonneck in Ellmau. Drei Gastro-Profis haben sich zusammengetan, um ihren Gästen ein Erlebnis zu bieten. Florian ist der Gastgeber, Hannes der Küchenphilosoph und Birgit kümmert sich um den reibungslosen Ablauf im Hintergrund. »Wir laden alle Ellmauerinnen und Ellmauer ein, unsere Gäste zu sein«, sind sich die drei einig. »Alle, die gut essen und trinken wollen, sind bei uns herzlich willkommen.« Die Speisekarte lockt mit leichten »alpin-maritimen« Gaumenfreuden, viel frischer Fisch, aber auch regionale Gerichte stehen auf der Karte. »Auch wenn bei uns beispielsweise ein Schnitzel nicht auf der Karte steht, bekommen das die Gäste sehr wohl«, beschreibt Hannes. Der Gast ist eben doch der König.

Genuss mit Aussicht

Im Sonneck wird täglich ab halb zwölf regional, frisch und unkompliziert gekocht. »Wir haben immer frische Teigwaren«, beschreibt Hannes. Florian ergänzt: »Und eine korrespondierende Auswahl an Weinen zu den Gerichten.« Ist der Hunger nicht allzu groß, sind Antipasti oder eine Schüssel voll Salat die perfekte Wahl. Auch das findet man auf der À-la-carte-Speisekarte, wie auch ein großes Angebot an verführerischen Desserts sowie hausgemachten Kuchen. Genießen lässt sich all das in den drei verschieden gestalteten Bereichen des Restaurants, die aber alle dieselbe Linie verfolgen. »Uns war wichtig, dass das Traditionelle erhalten bleibt, aber auch modern aufgewertet wird. Die Dekoration stammt von Kaufmann & Kaufmann aus Ellmau«, sagt Birgit. »Egal in welchem Alter man in das Restaurant kommt, jeder soll sich wohlfühlen.« Das kann man Sommer wie Winter, die ganze Woche hindurch. Auch abends ist das Sonneck geöffnet.

Wir bedanken uns herzlich bei den unterstützenden Firmen.

Foto: Marc Egger

Ellmauer Betriebe stellen sich vor

Ellmauer Betriebe stellen sich vor

Aus der Region, für die Region – so lautet das Credo bei der Kaiserwirtschaft, einem Projekt der Ellmauer Gewerbetreibenden. Und so hält man es auch bei der Akquisition von Lehrlingen und zukünftigen Mitarbeitern, gemeinsam ist man stärker. »In Betrieben, in denen früher fünf Lehrlinge ihre Ausbildung machen wollten, findet man heute kaum mehr einen«, nennt Anita Hochfilzer, Schriftführerin der Kaiserwirtschaft, eine Herausforderung für die Betriebe. »Daher wollen wir mit dem Tag der offenen Tür zeigen, wie attraktiv ein Job in der Region sein kann und somit unseren Teil zur zukünftigen Mitarbeiterfindung leisten.« In den Betrieben werden den Jugendlichen die unterschiedlichen Berufe nähergebracht, auch selbst darf mitgearbeitet werden. »Sie sollen sehen, fühlen und erleben – der Beruf soll auf allen Ebenen vermittelt werden. Es soll keine Berührungsängste geben, Fragen sind jederzeit erlaubt.«

Menschen hinter den Berufen

»Eine starke lokale Wirtschaft stärkt den gesamten Ort, schafft Arbeitsplätze und sorgt für ein Umfeld, in dem sich Einheimische und Gäste gleichermaßen wohlfühlen«, beschreibt die Schriftführerin. »Die Wirtschaft im Dorf braucht eine Zukunft.« Und die liegt ganz klar in Lehrlingen, die mit Leidenschaft den Beruf ausüben. Der Tag der offenen Tür soll ein Einstieg sein, für das jeweilige Gewerbe Feuer zu fangen. Vom Handwerk über Handel bis hin zu Gastronomie und Hotellerie – die Sparten in der Gemeinde sind breit gefächert. »Bereits letzten Herbst hörten wir uns in den Schulen um, wie die Einstellung zu solch einem Projekt ist«, sagt Anita. »Das Feedback war toll.« Danach brachte sie die Idee der Kaiserwirtschaft auch den Vertretern der Gemeinde, Bürgermeister Klaus Manzl und Obmann des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus Gert Oberhauser sowie dem Geschäftsführer des TVB Wilder Kaiser Lukas Krösslhuber näher. Sie haben sofort deren volle Unterstützung zugesagt. »So hatten wir bald die wichtigsten Partner im Boot: die Gewerbetreibenden, die Schulen, die Gemeinde und den TVB.« Zehn Schulen – darunter Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen und weiterführende höhere Schulen aus den Bezirken Kufstein und Kitzbühel haben sich bereits für die Veranstaltung angemeldet.

Foto: GPhoto

Tirol Lodge

Einkaufen markt bald Freude

Unter diesem Motto wird in Kirchdorf, am Gelände von Eurogast Sinnesberger, mit Vorschlag- hammer und schweren Geräten hantiert. Wenngleich von außen nur teilweise sichtbar, so bleibt innen kein Stein auf dem alten, um aus dem alltäglichen Einkaufsfrust wieder ein Erlebnis zu machen, das begeistert, überrascht und Freude markt.
Im Fokus der Umgestaltung steht vor allem eines: Die Freude am Einkaufen. Dazu wird komplett umgestaltet, neu or- ganisiert, das Sortiment umgestellt und ein frisches, emotionales Konzept etab- liert. Allerdings macht nicht nur die Aus- wahl einen Unterschied – es geht dabei auch darum, Stressfaktoren zu minimie- ren. So liefert der Umbau dann ein Er- lebnis, das mit freundlicher Atmosphäre und offener Architektur punktet und gezielt Schwerpunkte setzt, die den Be- sucher überraschen und begeistern. Zu diesem Zweck wird mit Vorschlagham- mer, Schaufel und Bagger gewerkt, um dann gegen Ende des Jahres zu zeigen, das es möglich ist, etwas Alltägliches wie einkaufen mit Freude und Genuss zu verbinden.

Foto: Thomas Hennerbichler

Intersport Winkler

Sportliche Eleganz

Mit einem ziemlich engagierten Zeitplan begann man Mitte März den Komplettumbau des langjährigen Ellmauer Sportgeschäfts, keine drei Monate später neuen Look. Auf 400 Quadratmetern Verkaufsfläche konzentriert Outdoor, Sport-Mode und Schuhe. glänzt Intersport Winkler im sich der Sportfachhändler auf

Gut 20 Jahre ist der letzte Umbau her, 2000 wurde das Stammhaus von Inter- sport Winkler in Ellmau zuletzt general- saniert. Vor einiger Zeit rückten wieder die Handwerker an, um dem Haus innen und außen einen neuen Glanz zu ver- passen. »Wir hatten schon vor längerer Zeit geplant gehabt, das Geschäft zu re- novieren«, weiß Inhaber Georg Winkler. »Dann ist uns aber 2015 der Standort an

der Hartkaiserbahn dazwischen gekom- men. Wir wollten uns die Zeit nehmen, um die Entwicklung genau analysieren zu können.« Auch die Frage stand im Raum, ob das Stammhaus als kleinerer Standort mit 400 Quadratmetern überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat. Der Store am Gelände der Hartkaiserbahn hat rund 1000 Quadratmeter Fläche. »Deswegen haben wir drei Jahre gewartet. Damit wir wissen, wohin die Reise geht.«

Bleibt wie eh und Je

Schlussendlich sprach sehr viel für den Standort im Ortskern, die Kunden schätzen beide Sportgeschäft in Ellmau gleichermaßen. »Zudem lebt ein Tou- rismusort von der Geschäftsvielfalt im Dorf. Leere Geschäfte oder ausschließ- lich Wohnungen – das ist eben nicht so attraktiv für einen Tourismusort.« Neben der Wirtschaftlichkeit spielte aber auch eine emotionale Komponente mit: »Un- sere Firma gibt es seit 1958, wir feierten letztes Jahr das 60-Jahr-Jubiläum. Dieses Geschäft haben meine Eltern mit viel Müheaufgebaut,seit 1963 ist andiesem Standort ein Sportgeschäft«, denkt Georg zurück. »Da ist natürlich auch eine Emo- tion dahinter, dass man diesen Standort weitermacht.« Der Startschuss für den Komplettumbau fiel am 18. März.

EDLE SPORTKOMPETENZ

Nach den neuesten Kriterien der Wa- renpräsentation wurde der Umbau des Stammhauses im Vorhinein geplant, bereits mit dem Shop in der Hartkaiser- bahn setzte man wichtige Akzente für den Stil. »Der Wohlfühlcharakter des Geschäfts ist uns bei beiden Standorten wichtig. Dass der Kunde den Einkauf genießt und sich einfach zurechtfindet.« Von der Fläche her ist das Geschäft identisch, es gab keine Vergrößerungs- möglichkeit. Nun findet man die Wän- de aber in einem edlen Dunkelgrau vor, helles Holz schafft Wärme und Gemüt- lichkeit. Durch eine ausgefeilte Licht- technik werden die Artikel ins perfekte Licht gerückt, Holzmaterialien schaffen zudem eine warme Atmosphäre. »Sport ist jung, dynamisch und aktiv – daher haben wir uns beim Holz für die hel- le Lärche entschieden«, beschreibt er. »Und Holz passt auch einfach zu uns in die Region, in den ländlichen tou- ristischen Raum her.« Auch beim Bo- den entschied man sich für eine warme Alternative zu PVC, ein grau-melierter Teppichboden ergänzt die hölzernen Materialen perfekt.

IM NEUEN LOOK

Ab Anfang Juni können die Kunden das neue Geschäft bestaunen, in weniger als drei Monaten Arbeitszeit wurden die Flächen renoviert. »Dank toller, haupt- sächlich einheimischer Firmen ist das möglich gewesen«, bedankt sich Georg. Hinter der Architektur steckt Gerhard Erber (Planwerker Holzerber), den In- nenbereich gestaltete ein Experten-Team von Intersport. Auffallen wird das Ge- bäude jedenfalls: eine große Glasfas- sade lässt viel Licht in den Raum, ein Bild des Wilden Kaisers eine Ötztaler Künstlerin verschönert das Geschäft von außen. »Das Ziel war, die Fassade pom- pös zu gestalten. Jeder soll uns aus allen Richtungen sehen.« 

Foto: GPhoto/ Martin Guggenberger

Voller Webservice

Voller Webservice

Mit Renate Sykes komplettiert die GMedia ihr fünfköpfiges Full-Service-Team. Kommunikationskonzept, Grafik- und Pressearbeit sowie Foto- und Videoproduktion und Webdesign samt -programmierung stammen nun aus einer Hand – aus der vor kurzem nach Söll umgezogenen GMedia.
»Als GMedia produzieren wir den Inhalt selbst – seien es Texte, Fotos oder Videos, die perfekt auf den Kunden zugeschnitten sind«, betont Günther Fankhauser, der die GMedia seit 2013 führt. Monika Hausberger kümmert sich als langjährige Agenturdesignerin um die grafische Gestaltung der Drucksorten wie auch Webinhalte, die technische Umsetzung hat seit Beginn 2019 Renate Sykes inne. »Renate passt perfekt zu uns in das Team und kann ihr Know-How dort einbringen, wo es bis jetzt fehlte – in der Programmierung», freut sich der Geschäftsführer über die neue Mitarbeiterin.

 Die Goingerin weist 20 Jahre Erfahrung als Werbeagentur-Administratorin und im Webdesign auf. Zudem sind ihr mehrere Content-Management-Systeme vertraut: von Frontpage über Dreamweaver bis zu WordPress – sie bildete sich auch bei der SEO-Weboptimierung und als Social-Media-Managerin weiter. Daher weiß sie, wie wichtig ein professioneller Auftritt

Kleine Agentur mit großem Wissen

Für Klein- und Mittelbetriebe ist die GMedia in allen Anliegen der Kommunikation Ansprechpartner Nummer eins. Mit Renate zieht nicht nur frischer Wind ins Büro ein, auch an der Internetpräsenz der Unternehmen kann so perfekt gefeilt werden. »Wir können alle Anforderungen der Kunden erfüllen. Ob Buchungstools oder Webshop – wir liefern ein All-Inclusive-Angebot«, sagt sie. »Wir optimieren die Webseite,
sodass sie sich an alle Endgeräte anpasst.« In Verbindung mit Alexandra Embacher als Texterin, Martin Guggenberger als Fotograf und Monika Hausberger als Designerin entsteht so eine authentische und erfolgversprechende Webseite nach den Wünschen der Kunden. Aktuelle Referenzen sind unter anderem die Webseiten von Dr. Steinwender, der Zillachtolarin – sowie das Magazin des Apartmenthauses Kiendlerhof im Zillertal.

Die GMedia zieht um

»Wir arbeiten stets daran, noch perfekter zu werden«, beschreibt Günther. »Daher war es uns ein Anliegen, in ein topmodernes und sich technisch auf dem neuesten Stand befindendes Büro zu ziehen.« Gefunden hat dieses die GMedia am Standort Wirtschaftspark direkt neben der Bundesstraße in Söll. »Wir wollen aber die kleine Dorfagentur bleiben und vor Ort immer für den Kunden erreichbar sein«, schätzt der Geschäftsführer die Nähe zu den Einheimischen. »Wir arbeiten als Agentur ohnehin ausschließlich im Unterland.« Eine kleine professionelle »Dorfagentur«, die auf dem neuesten Stand der Technik Kunden am

Ellmis Zauberwelt

Ellmi´s Zauberwelt

lass dich überraschen …

Eine außerordentlich erfolgreiche Teilnahme an der Destillata 2019 konnte der Ellmauer Brenner Wolf- gang Kaufmann verbuchen: 21 Produkte wurden aus dem Sortiment bei dem internationalen Bewerb eingereicht, 21 wurden vor kurzem bei der Gala im Schloss Grafenegg in Niederösterreich prämiert.

Gemeinsam mit Ellmi und seinen Freunden begibst du dich auf eine abenteuerliche Reise durch die Zauberwelt am Hartkaiser in Ellmau, in der nichts so ist wie es scheint.
Auf den verschiedenen Erlebnispfaden gibt es zahlreiche Rätsel zu lösen, dabei lüftest du auch das ein oder andere Geheimnis dieser magischen Welt. 

 In der Natur, dem Wald, den Bergwiesen und einer Höhle, überall gibt es was zu entdecken und zu erforschen. Das traumhafte Panorama des Wilden Kaisers ist inklusive und im Ellmi´s Shop und dem Bergkaiser Restaurant kann man den Erlebnistag gemütlich ausklingen lassen.

Foto: Bergbahn Ellmau

Pony – Alm am Astberg

Pony-Alm am Astberg

Neu ab Sommer 2019: die Pony-Alm am Astberg. Hoch zu Ross geht es an vier Tagen in der Woche zu, 25 Ponys haben am Berg Einzug gehalten. Vor dem Panorama des Wilden Kaisers können Kinder die Umgebung auf dem Rücken der kleinen Pferde erkunden.
Vom Wilden Kaiser, dem Kitzbüheler Horn bis zum Großglockner – der Ausblick am Astberg ist gigantisch und sorgt für Panorama pur. Ein Ort, an dem jeder die Freiheit spürt. Zuerst die Auffahrt mit dem Sessellift der Astbergbahn und sich dann Zeit nehmen zum Ankommen, Durchatmen und die wunderbare Ruhespüren, die der See ausstrahlt. Besonders an einem klaren Sommertag ist dieser Platz ein ganz besonderer, wenn sich die Silhouette vom Wilden Kaiser im Astbergsee spiegelt. Einen aktiven Tag erleben oder einfach abschalten – am Goinger Astberg kann man beides tun. Für Familien bietet sich der Astberg wunderbar an. Eine atemberaubende Aussichtsplattform mit direktem Blick auf das Kaisergebirge und Panoramaliegen warten auf die ganze Familie. Ob eine Wanderung um den Astberg herum oder talwärts zurück nach Going – ohne Hektik und Eile, sondern in Ruhe und Gelassenheit macht man sich auf den Weg.
Hat es gerade gewiehert? Ja! Denn wenn man mit der Astbergbahn nach oben fährt, kann man die Ponys bereits erahnen. 25 Tiere machen den Astberg wahrlich zu einem Paradies für große und vor allem kleine Besucher. Gemeinsam mit den Betreuern oder Eltern können Kinder auf dem Rücken der Ponys die Gegend am Astberg täglich von 9 bis 16 Uhr erkunden. Und wie heißt es doch so schön: Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. Das muss bei diesem Panoramablick wohl zutreffen.

Foto: Bergbahn Ellmau

Hotel Greil

Immer Greil ... seit 3 Generationen

Das Jahr 2019 steht ganz unter dem Motto: »50 Jahre – Hotel Greil«. Seit einem halben Jahrhundert, von 1969 bis 2019, brennen bereits drei Generationen für Genuss und echte Tiroler Gastfreundschaft Dahoam beim Greil. Die Jubiläumswoche findet von 02. – 09. Juni statt.

Der 1905 geborene Forstarbeiter Josef Greil I. war nicht der erste Josef im Greil Stammbaum, aber der Erbauer unseres Stammhauses. 1950 hat er, als einfacher Forstarbeiter, mit seiner ebenfalls 1905 geborenen Maria das Haus seiner Groß eltern ausgebaut 

und Zimmer vermietet die ersten Gäste aus der BRD kamen aus einem westfälischen Stahlwerk. Ihre Koffer wurden mit einem Leiterwagen von der Bushaltestelle abgeholt. 14 Jahre später wurde der Bau um zwei Gästezim- mer erweitert.

ZWEITE GENERATION JOSEF GREIL II.

1965 wurde das Hotelgrundstück um zirka 100 Schilling (das sind heute rund sieben Euro pro Quadratmeter) gekauft. Von 1965 bis 1968 wurde im Rohbau eine Armatu- ren-Schleiferei der Firma KS Kufstein unter- gebracht. Der 1939 geborene Josef Greil II. beschäftigte 16 Arbeiter von Söll.
Am Samstag, den 10.06.1969 eröffnete schließlich die Pension »Marianne«, die Josef Greil II. nach seiner 1942 gebore- nen Frau benannt hatte. Deswegen feiern wir am Samstag, den 08.06.2019 unser 50-jähriges Jubiläum.

Neun Zimmer mit 18 Betten waren am Start. 1972 wurde die Kapazität verdoppelt, 18 Zimmer mit 36 Betten standen den Gästen fortan zur Verfügung. In den Jahren darauf erfolgten weitere Umbauten und Erweiterungen des Hauses – zum Beispiel der Ausbau der Weindiele, einem Kellerlokal und der Küche. Es gab jeden Tag Live-Musik bis früh in die Morgenstunden. 1982 fanden die nächsten großen Schritte statt: Erweiterung der Betten auf 50 Stück, Bau des À-la-carte-Restaurants mit hundert Plätzen, eigener Speisesaal für Hotelgäste und Implementierung eines Speisenaufzugs. Das Frühstücksbüffet wurde eingeführt, für damalige Zeiten eine Sensation. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Hotel zwei Küchen und drei Restaurants. 1983 eine weitere Sensation, diesmal privat: Josef Greil II. und Marianne fuhren in ihren ersten Urlaub – vorher gab es nicht einen Ruhetag. 1992 wurde die Weindiele in eine Sauna umgebaut, sowie das À-la-carte-Restaurant, aus Komfort für die Hotelgäste, verkleinert. Eine neue Terrasse mit 50 Sitzplätzen wurde angebaut. (Anmerkung: in den 80igern und 90igern waren Hotel-Kredit-Zinssätze bis zu 15 Prozent fällig – undenkbar für heute, die Welt wäre pleite.) Es war (viel) geschafft.

DRITTE GENERATION JOSEF GREIL II.

1997 folgte die Übergabe an die dritte Generation, an den 1965 geborenen Josef Greil und seine 1970 geborene Karina. Wie sagt man so schön: »wer rastet, der rostet« – daher wurde 2000 die Sauna mit einer Erholungstub’n erweitert. 2001 wurde das á la carte Restaurant geschlossen. Der Fokus sollte mehr auf die Hotelgäste gehen. Ruhe für Gäste sollte geschaffen werden. 2003 gab es den großen Heizungsumbau von Öl auf Söller Fernwärme. Um kleine Familien- betriebe besser unterstützen zu können, wurde 2005 mit der Familie Andreas und Sabine Unterlechner (Hotel Unterlech ner) die Hotelplattform und Marke »Mit Tiroler Herzblut« gegründet. Ein weiterer Ruheraum mit Panoramablick musste her. Somit wurde 2006 die »Stille Alm« mit Kamin und Erholungsbetten im dritten Stock gebaut. Des Weiteren wurden drei Familien-Suiten mit exklusivem Zirbenholz ergänzt. Für ein paar Jahre war eine Ruhe im Hause Greil, 2010 folgte dann eine weitere große Entwicklung. Das ehemalige

Großelternhaus wurde abgerissen. Der Neubau wurde gut durchdacht und flott erbaut. Seitdem gibt es hier das einzige Panoramahallenbad mit Blick auf den Wilden Kaiser in Söll. Gefüllt mit Granderwasser, das beste Brauch- und Trinkwasser. Seither begeistern auch eine Dachterrasse mit Rundblick in die Bergwelt, acht neue Deluxe-Zimmer und Familiensuiten, Eine Verbindungsbrücke zum Hotel. Die Küche wurde renoviert, sowie die Elektrotechnik und Kühlhäuser erweitert. Insgesamt umfasst das Haus nun 30 Zimmer und 60 Betten. Im Jahr 2017 blicken wir auf 20 Jahre Josef Greil Selbstständigkeit und die Weiterentwicklung. Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.
Erneuter Umbau, wir nennen es auch »Tiroler Facelifting«. Eine neue Romantik Stub’n mit Kaminfeuer, eine neue Re- zeption mit Wohnzimmer-Atmosphäre, Mamas Küche, ein einzigartiges Büffet- konzept und das wichtiges im Jahr 2017 – der »RIEDEL ROOM@GREIL«. Erstma- lig in Europa mit folgenden Funktionen: Verkostungs- und Seminarraum, Chefstable und exklusives Feiern. Bei uns heißt es nicht alle guten Dinge sind drei – bei uns gibt es schon vier.

»Unser Stammtisch, das ist mein Facebook von heute.«

Sepp Greil

Hotelier DER GREIL

VIERTE GENERATION MILLENNIUMSKIND VIKTORIA

Die 2000 geborene Viktoria hat 2017 die Ausbildung zur Hotelfachfrau abge- schlossen, jetzt unterstützt sie das Team in jedem Bereich. Es war und wird im- mer unser Ziel sein – von der Familie Greil in vier Generationen – für unsere Gäste und Mitarbeiter ein kleines priva- tes Zuhause zu bieten. Ganz nach dem Motto: dahoam beim Greil! Wir sagen einfach nur danke und vergelt’s Gott!

Foto: Hotel Greil

Wohnraum

Klein und fein und jeder Wein

Ellmaus geschmackvollste Adresse: die Vinothek im Wohnraum – die Heimat hervorragender Weinberatung. Seniorchef und Vinothekar Sigi Pohl verkostet jeden Freitag Nachmittag mit seinen Gästen wahre Größen und echte Geheimtipps.
Röstfrische Kaffeeköstlichkeiten der Firma Hausbrandt und süße Gaumen- schmeichler. Dekorationsideen und Details, auf die es ankommt. Blumen, Kissen, Besonderheiten. Der Wohnraum in Ellmau ist gemacht zum Wohlfühlen. Hier ist es leicht, sich wie daheim zu fühlen und noch leichter, dieses Ge- fühl mit nach Hause zu nehmen. So wie Weine für jeden Geschmack, jeden An- lass und jede Brieftasche.

VON ALTMEISTERN BIS NEWCOMERN

Sigi Pohl ist Vinothekar mit Leib und Seele und hat mehr als 30 Jahre Er- fahrung im Umgang mit Weinen von Welt. In den geschmackvoll eingerich- teten Räumlichkeiten des Wohnraums finden sich darum namhafte Weine, wie Antinori, Gesellmann, Gobelsburg oder Kollwentz. Aber auch Perlen klei- ner Winzer, die Sigi auf seinen Reisen im Auftrag des guten Geschmacks ent- deckt. Denn: »Nichts ist schöner, als meine Gäste an feine Tropfen heranzuführen und dabei die Begeisterung und Freude in ihren Augen zu sehen.« Und auch das Einrichten privater Weinkeller, Sonderwünsche oder Raritäten sind kein Problem. Schließlich ist Sigi nach mehr als drei Jahrzehnten im Weingeschäft auf Du und Du mit nationalen und inter- nationalen Winzern.

FREITAGS: VERKOSTEN MIT ETIKETTE

Was den Weinliebhabern aus der Re- gion besonders schmeckt: Sigis Wein- beratung im Wohnraum – jeden Freitag 14 bis 18 Uhr. Das Ziel des »Ellmauer Weinpapstes«: »Ich möchte, dass der Gast ein Gespür für guten Wein bekommt und dass er das Produkt findet, das zu ihm passt. Denn so wie ein Wein erst reifen muss, so muss es auch der Gaumen.« In diesem Sinne: Auf die Lie- be zum Wein, die Freude am Verkosten und die Wohnraum-Vinothek!

Foto: P & G Immobilienprojekt GmbH

Sinnesberger

Einkaufen markt bald Freude

Unter diesem Motto wird in Kirchdorf, am Gelände von Eurogast Sinnesberger, mit Vorschlag- hammer und schweren Geräten hantiert. Wenngleich von außen nur teilweise sichtbar, so bleibt innen kein Stein auf dem alten, um aus dem alltäglichen Einkaufsfrust wieder ein Erlebnis zu machen, das begeistert, überrascht und Freude markt.
Im Fokus der Umgestaltung steht vor allem eines: Die Freude am Einkaufen. Dazu wird komplett umgestaltet, neu or- ganisiert, das Sortiment umgestellt und ein frisches, emotionales Konzept etab- liert. Allerdings macht nicht nur die Aus- wahl einen Unterschied – es geht dabei auch darum, Stressfaktoren zu minimie- ren. So liefert der Umbau dann ein Er- lebnis, das mit freundlicher Atmosphäre und offener Architektur punktet und gezielt Schwerpunkte setzt, die den Be- sucher überraschen und begeistern. Zu diesem Zweck wird mit Vorschlagham- mer, Schaufel und Bagger gewerkt, um dann gegen Ende des Jahres zu zeigen, das es möglich ist, etwas Alltägliches wie einkaufen mit Freude und Genuss zu verbinden.

POSITIONIERUNG

Sinnesbergers Markthalle öffnet Tür und Tor gegen Ende des Jahres und bietet auf dem Weg dorthin, step-by-step, immer wieder spannende Neuerungen, die den Kunden aus dem gewohnten Einkaufs- verhalten locken und überraschen. Ein Highlight davon stellt das Marktcafé dar, in dem das Heißgetränk in einer einzigartigen Umgebung die Hauptrol- le spielen wird. Neben traditionellen sowie trendigen Kaffeevariationen wird auch die Filtermethode wieder zele- briert sowie die reichhaltige Auswahl an verschiedensten Kaffeemarken und Rösttypen, die es erlauben seinen per- sönlichen Favoriten zu finden. Passende Getränke und leichte Snacks runden das Genusserlebnis ab.

TROTZ UMBAU GEÖFFNET

Auch wenn beim Umbau alles neu wird, bleibt die bekannt gute Auswahl trotz- dem in den Regalen und steht den Be- suchern zum Einkauf bereit. Zusätzlich locken in nächster Zeit immer wieder spezielle Verkaufsevents mit besonderen Spezialitäten und Waren. Regelmässiges Vorbeischauen lohnt sich und wird mit entsprechenden Fundstücken, Schnäpp- chen und Köstlichkeiten belohnt.

WAS WIRKLICH ZÄHLT ...

Bei Sinnesberger wird neben dem im Regal offensichtlichen eines ganz groß geschrieben: Charakter. Denn neben perfekt organisierten und erprobten Ab- läufen, getakteten und automatisierten Bestell- und Liefersystemen steht am Anfang und am Ende immer noch der Mensch. Oder in diesem Fall ganz viele Menschen. Ein optimal aufeinander ab- gestimmtes Team, das sich den Themen »Einkaufen und Genuss« voll und ganz verschrieben hat und das hinter jedem einzelnen Produkt im Sortiment steht. So werden auch die alltäglichen Produkte zu einer Besonderheit – denn die hand- verlesene Auswahl des Sortiments hat so gesehen eine Art Persönlichkeit«.

DER UNTERSCHIED

Im Gegensatz zum Mitbewerb lockt Sinnesbergers Markthalle nicht nur mit guten Angeboten, sondern erweitert das Einkaufen um den Faktor Genuss. Denn wer etwas Spezielles sucht, wird hier fündig. Egal ob es dabei um alltägliches wie richtig guten Kaffee, Lebensmittel oder eben auch viele verschiedene spe zielle Zutaten geht. Sie bekommen alles aus einer Hand – direkt vor Ort. Somit etabliert sich Sinnesbergers Markthalle als All-In-One-Lösung für Genießer, Pro- fis und alle die Lust haben, beim Einkau- fen wieder Freude zu erleben.

»Mit den Markthallen schaffen wir für den Gastronomen ein neues Einkaufserlebnis.«

Susanna Berner

Geschäftsführerin Eurogast Österreich

Foto: Kirchnerundkirchner.at

Bergbahnen Söll

(K) ein Lebenswerk

Winden, wenden, wandeln, wundern – ab 30. Mai ist wieder Bewegung im Hexenwasser. Die Hexen möch- ten ein Stück mit euch gehen und euch helfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Im Hexenwasser wird jeder zum Entdecker, im Takt der Sonne und ohne Wecker.

DIE »HEXEREI« ENTSTEHT

Aber woher hat dieser mystische »An- ders-Ort« überhaupt seinen Namen? Dieses und viele andere kleine Geheim- nisse werden die Hexenwasser Hexen ab 30. Mai mit ihren kleinen und großen
Besuchern lüften. Soviel können wir verraten: die Damen mit dem Besen haben ihn sich nicht aus dem Hut gezaubert, sondern die Sage der Söller Hexen zu Juffing und Saukogl ist schon aus dem 16. Jahrhundert überliefert.
»Wie verhext« zieht dieses Jahr ein alter Hof, genauso wie jener der Juffinger- und Saukoglhexe, zu seinen Bewohnern mit- ten ins Hexenwasser Söll. In ihrer »He- xerei« werden die Hexenwasser Hexen die Sage der zwei Schwestern wieder zum Leben erwecken. Außerdem ist das wunderschöne alte Haus vom Bromberg ein lebendiger Zeuge der Handwerks- und Wohnkultur früherer Generationen. »Durch die Erhaltung alter Bauten wah- ren wir auch ihre Geschichten und unser Kulturerbe bis in die heutige Zeit«, sagt Bauforscher und Denkmalpfleger Peter Knapp, der die Bergbahnen Söll bei ih- rem Vorhaben unterstützt.
Damit künftig – Sommer wie Winter – das Gondelfahren mehr als bloß »Mittel zum Zweck« ist und ein »echtes Erlebnis« wird, hat sich das Hexenwasser Team dazu ent- schlossen, die inzwischen mehr als 30 Jahre alte 8er Gondelbahn bis Juli 2020 durch eine moderne 10er Gondelbahn zu ersetzen. »Gerade im Sommer, wenn die Familien mit großen Kinderwägen anreisen oder Rollstuhlfahrer das Hexenwasser be- suchen möchten, ist die alte Gondelbahn auch nicht mehr zeitgemäß«, nennt Ge- schäftsführer Walter Eisenmann als weite- ren Grund für die Investition, die aktuell bereits ihre Schatten vorauswirft. Jede Ka- bine wird mit einem eigenen Motiv und Thema »verhext«, damit schon mit dem Einstieg das Abenteuer beginnt. Der Ar- beitstitel »Hexophonie« lässt erahnen, dass auch musikalisch einige Überraschungen auf die Hexenwasser-Gäste warten. Eins ist sicher, der Flug ins Hexenwasser wird ein wahres Erlebnis!

Sonneck

Logenplatz am Wilden Kaiser

Beim Sonneck sitzt man immer in der ersten Reihe. Ob es um die hervorragende Aussicht oder die besondere Gastlichkeit geht. Das Dreier-Gespann Hannes, Birgit und Florian hat einen Lo- genplatz am Wilden Kaiser für ihre Gäste geschaffen – die keineswegs nur Golfer sein dürfen.
Für alle Genusssuchenden gibt es seit Karfreitag diesen Jahres einen neuen Hot- spot: das Sonneck in Ellmau. Drei Gas- tro-Profis haben sich zusammengetan, um ihren Gästen ein Erlebnis zu bieten. Florian ist der Gastgeber, Hannes der Kü- chenphilosoph und Birgit kümmert sich um den reibungslosen Ablauf im Hinter- grund. »Wir laden alle Ellmauerinnen und Ellmauer ein, unsere Gäste zu sein«, sind sich die drei einig. »Alle, die gut essen und trinken wollen, sind bei uns herzlich willkommen.«