Gemütlichkeit erleben

Mit der grundlegenden Renovierung von Parterre, Keller und Außenbereich des Gasthofs Oberstegen wurde der Betrieb nicht nur modernisiert, sondern zudem noch mehr Komfort für die Gäste geschaffen. Denn: Im Traditionsbetrieb soll sich jeder willkommen fühlen.

Mit seiner mehr als 100-jährigen Gastronomiegeschichte kennt man den Gasthof Oberstegen in Söll, etliche Stammgäste halten dem Betrieb seit Jahrzehnten die Treue. Doch vor kurzem war der Gasthof für gut drei Monate zugesperrt – Bagger und Kran hielten Einzug am Gelände. »Bereits seit zwei, drei Jahren überlegten wir, was wir machen sollten«, beschreibt Marcus Blankenhorn, der für die Küche

verantwortlich zeichnet. »Es war alles ein wenig in die Jahre gekommen. Es war schwer und dunkel, eben in einem Stil aus früheren Zeiten.« Seine Frau Evelyn, sie ist die gute Fee des Hauses, ergänzt: »Auch bei der Terrasse wollten wir immer schon, dass sie mehr geschützt ist.« Lange machten sie sich Gedanken über die Gestaltung, mit Marco Holzer von Planwerker Holzerber kamen sie dann auf einen grünen Zweig. »Wir wollten es

zeitlos und gemütlich.«

Dann war es so weit: Mit Ende der Wintersaison rückten die heimischen Handwerker an. Bewusst setzten die Familien Schernthanner und Blankenhorn auf regionale Arbeitskräfte, wie Evelyn und Marcus sagen: »Wir waren erstens immer sehr zufrieden mit den Leistungen und zweitens lautet unser Prinzip, dass wir möglichst regional wirtschaften wollen.« Dank der qualitativ hochwertigen Arbeit der Handwerker erstrahlen die Gasträume in Asteiche, dezenten Farbtönen und mit einigen optischen Highlights. Die Räume befinden sich auf dem neusten Stand der Dinge.

Für alle Generationen

»Das Radfahren wird immer aktueller«, sind sich die beiden einig. Das merken sie auch an den präferierten Sportarten ihrer Gäste, auch ältere Naturnutzer steigen auf E-Bikes auf, um die Umgebung zu erkunden. Diese Entwicklung und der neue, direkt neben dem Gasthof vorbeiführende Radweg gaben den Anstoß, dass man beim Gasthof Oberstegen einen absperrbaren Ski- und Radkeller mit eigenen Spinden und Schuhheizung implementierte. Dieser befindet sich direkt unter dem Parkplatz, die Räder können auf einer Schiene komfortabel und einfach über die Treppen in das Untergeschoss transportiert werden. Nebenan können sich die Gäste über einen größeren Fitnessraum freuen. Da im Gasthof aber alle Generationen ihren Platz haben sollen, wurde das vormals kleinere Spielzimmer erweitert. Nun finden die jüngsten Gäste im Untergeschoss des Gebäudes einen Platz für Spiel und Spaß, im hinteren Teil der Terrasse ist zudem ein Spielplatz angelegt. Dieser ist für die Eltern vom neu gestalteten Biergarten aus einsehbar und von der Straße mit einem Zaun gründlich abgetrennt.

Gemeinsam stark

Wir bedanken uns herzlich bei den ausführenden Firmen.

Ursprünglich wurde Oberstegen um 1800 als Bauernhof erbaut, im Jahr 1909 zum Gasthof umgebaut und bis heute stetig erweitert. Der Gasthof Oberstegen ist nach wie vor ein rein familiär geführter Drei-Sterne-Betrieb im typischen Tiroler Landhausstil mit dazugehöriger Landwirtschaft. Drei Generationen wirken dabei im Traditionsbetrieb: Berta und Hans Schernthanner, Evelyn und Marcus Blankenhorn und Johannes, Theresa und Florian als dritte Generation. Oberstegen gehört eine Landwirtschaft mit zehn Milchkühen, acht Jungrindern und vier Kälbern an, bekannt ist der Betrieb zudem für seine Wildwochen. Heuer finden

Gasthof Oberstegen
Stockach 44
A-6306 Söll
T +43 (0)5333 5277
M info@oberstegen.at
W www.oberstegen.at

Foto: GPhoto/Martin Guggenberger

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