Eine kesse Söllerin

Edith Bindhammer strahlt. Sie strahlt aus ganzem Herzen von den Fotos, fühlt sich sichtlich in ihrer Haut wohl. Sie ist eine Tirolerin, die sich besonders gerne in Dirndl oder Tracht zeigt. Und dann gibt es da noch eine andere Leidenschaft, von der sie erzählt.

Ob rot, blau oder grün – beruflich bedingt hingen bereits mehr als vierzehn verschiedene Dirndl in Edith Bindhammers Kleiderschrank. Mit dem Jobwechsel zur Raiffeisen Bezirksbank Kufstein kam auch ein anderer Kleidungsstil, die Liebe zu den Dirndln blieb aber bis heute. »Ich bin immer noch gerne damit unterwegs und freue mich, dass das trachtige Gewand wieder mehr getragen wird.« Und dann bekam sie ein ganz besonderes Stück für ihre Garderobe: Die Unterinntaler oder Unterländer Tracht in Rot und Blau. »Ich finde, dass die Unterinntaler Tracht ein sehr schönes und edles Gewand ist und fühle mich darin sehr wohl«, beschreibt Edith, während sie ihren Hut zurecht rückt. »Es macht einen auch irgendwie stolz, wenn man die Tracht trägt.« Das traditionelle Kleidungsstück wurde auf sie zugeschnitten, da sie seit gut einem halben Jahr Mitglied bei der Bundesmusikkapelle Söll ist. Wie es dazu kam?
Ob rot, blau oder grün – beruflich bedingt hingen bereits mehr als vierzehn verschiedene Dirndl in Edith Bindhammers Kleiderschrank. Mit dem Jobwechsel zur Raiffeisen Bezirksbank Kufstein kam auch ein anderer Kleidungsstil, die Liebe zu den Dirndln blieb aber bis heute. »Ich bin immer noch gerne damit unterwegs und freue mich, dass das trachtige Gewand wieder mehr getragen wird.« Und dann bekam sie ein ganz besonderes Stück für ihre Garderobe: Die Unterinntaler oder Unterländer Tracht in Rot und Blau. »Ich finde, dass die Unterinntaler Tracht ein sehr schönes und edles Gewand ist und fühle mich darin sehr wohl«, beschreibt Edith, während sie ihren Hut zurecht rückt. »Es macht einen auch irgendwie stolz, wenn man die Tracht trägt.« Das traditionelle Kleidungsstück wurde auf sie zugeschnitten, da sie seit gut einem halben Jahr Mitglied bei der Bundesmusikkapelle Söll ist. Wie es dazu kam?

In der Familie

MAKING OF Ob Holz, Blumen oder weite Natur – egal wo Fotograf Martin Guggenberger die fesche 25-Jährige für das Foto platzierte, sie stahl jedem noch so bunten Hintergrund die Show. Visagistin Sonja Embacher achtete dabei auf den perfekten Look für Ediths Typ und kümmerte sich um ihre Haare. Günther Fankhauser behielt die Gesamtkonzeption des Shootings im Blick. Alle Fotos wurden diesmal im bezaubernden Garten des Denggenhofs in Söll geschossen. Söll als Posaunist. Als seine Tochter jedoch vier Jahre alt war, musste er berufsbedingt die Musiktracht zurückgeben, da sich das Vereinsleben mit dem Beruf als Reisebusfahrer nicht vereinbaren ließ. »Ich habe eigentlich nie darüber nachgedacht, ob ich ein Musikinstrument lernen soll«, erinnert sie sich zurück. Im Jahr 2016 ging die Söllerin erstmals beim ›Uklepfen‹ mit und lernte dabei einige von dem Verein kennen und die Musik lieben. Den endgültigen Schritt wagte sie aber selbst erst nach einem kleinen Ruck. »Wir waren beim Woodstock der Blasmusik und eine Freundin meldete mich zum Spaß bei der Musikschule in Söll an«, lacht Edith. »Es war als Scherz gedacht und ich stand auch zuerst auf der Warteliste. ›Zum Glück!‹ – dachte ich mir. Dann kam zwei Wochen vor Schulbeginn aber doch der Anruf, dass ich aufgenommen bin. Von da an wurde es ernst.«
MAKING OF Ob Holz, Blumen oder weite Natur – egal wo Fotograf Martin Guggenberger die fesche 25-Jährige für das Foto platzierte, sie stahl jedem noch so bunten Hintergrund die Show. Visagistin Sonja Embacher achtete dabei auf den perfekten Look für Ediths Typ und kümmerte sich um ihre Haare. Günther Fankhauser behielt die Gesamtkonzeption des Shootings im Blick. Alle Fotos wurden diesmal im bezaubernden Garten des Denggenhofs in Söll geschossen. Söll als Posaunist. Als seine Tochter jedoch vier Jahre alt war, musste er berufsbedingt die Musiktracht zurückgeben, da sich das Vereinsleben mit dem Beruf als Reisebusfahrer nicht vereinbaren ließ. »Ich habe eigentlich nie darüber nachgedacht, ob ich ein Musikinstrument lernen soll«, erinnert sie sich zurück. Im Jahr 2016 ging die Söllerin erstmals beim ›Uklepfen‹ mit und lernte dabei einige von dem Verein kennen und die Musik lieben. Den endgültigen Schritt wagte sie aber selbst erst nach einem kleinen Ruck. »Wir waren beim Woodstock der Blasmusik und eine Freundin meldete mich zum Spaß bei der Musikschule in Söll an«, lacht Edith. »Es war als Scherz gedacht und ich stand auch zuerst auf der Warteliste. ›Zum Glück!‹ – dachte ich mir. Dann kam zwei Wochen vor Schulbeginn aber doch der Anruf, dass ich aufgenommen bin. Von da an wurde es ernst.«

Eine späte Erfolgsgeschichte

Mit viel Ehrgeiz und Fleiß engagiert sich Edith seither bei der Bundesmusikkapelle Söll, 2019 war sie bereits beim Frühjahrskonzert in der Volksschule Söll am Start. »Das hätte ich mir selbst nicht gedacht, dass ich mit 24 Jahren noch zur Musik gehe«, resümiert sie. »Wahrscheinlich muss ich da doch etwas Musikalisches geerbt haben. Es taugt mir richtig.« Einen zusätzlichen Aufwind verschaffte ihr der ausgezeichnete Erfolg beim Bronze-Leistungsabzeichen in diesem Jahr. Doch nicht nur Edith hat die Euphorie für die Posaune gepackt, auch Papa Sigi fand wieder zurück zum Blasinstrument. »Ich bekam heuer zu meinem Geburtstag eine Posaune von meinen Papa geschenkt. In diesem Zuge hat er sich auch gleich selbst eine gekauft«, schmunzelt sie. »Ich habe ihn wohl wieder g’lustig gemacht.« So konnten beide am Festumzug des Bezirksmusikfests in Söll teilnehmen und nebeneinander marschieren. »Ich bin in der Reihe neben meinem Papa gegangen. Das hat mir richtig viel bedeutet. Auch weil er erstmals seit 21 Jahren wieder ausgerückt ist. Und wer weiß, vielleicht tritt er dem Verein irgendwann doch wieder bei.«

MAKING OF
Ob Holz, Blumen oder weite Natur – egal wo Fotograf Martin Guggenberger die fesche 25-Jährige für das Foto platzierte, sie stahl jedem noch so bunten Hintergrund die Show. Visagistin Sonja Embacher achtete dabei auf den perfekten Look für Ediths Typ und kümmerte sich um ihre Haare. Günther Fankhauser behielt die Gesamtkonzeption des Shootings im Blick. Alle Fotos wurden diesmal im bezaubernden Garten des Denggenhofs in Söll geschossen.

Text: Alexandra Embacher
Foto: GPhoto /Martin Guggenberger

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