Auf neuem Posten.

Seit Anfang Juni hat Tanja Riegler die Leitung des Goinger Tourismusbüros inne. Damit löst die gebürtige Ellmauerin und langjährige Mitarbeiterin des Tourismusverbands Wilder Kaiser Magdalena Winkler ab, die sich neuen Aufgaben bei den Stadtwerken Wörgl widmet.
Mit ihren 30 Jahren hat Tanja Riegler bereits einiges erlebt: im Ellmauer Hotel Christoph lernte sie Hotel- und Gastgewerbeassistentin, danach arbeitete sie als Concierge beim Stanglwirt in Going. Kurzzeitig war Tanja danach im Ausland unterwegs, seit neun Jahren ist sie nun beim Tourismusverband Wilder Kaiser tätig. »Angefangen habe ich damals im Büro in Ellmau, dann wechselte ich nach Söll«, erzählt sie aus ihrem Berufsleben. »Ich habe nebenbei die Abendmatura gemacht und anschließend berufsbegleitend an der Fachhochschule in Kufstein ›Internationale Wirtschaft und Management‹ studiert.« Zuletzt war sie wieder in Ellmau, als sie von der freigewordenen Position in Going erfuhr. »Nach kurzer Überlegung entschied ich mich dafür, mich für die Leitung des Tourismusbüros zu bewerben. So hat sich alles ergeben.«

»In dieser Ortschaft ist ein unglaublicher Zusammenhalt. Das finde ich sehr stärkend an Going.«

Tanja Riegler, Tourismusmanagerin in Going

Vier Frauen im Büro

Tanja wurde im Mai von der früheren Leiterin Magdalena Winkler eingeschult, seit Juni ist sie für drei Mitarbeiterinnen – Sandra Biem, Daniela Pfeiler und Nicole Mair – und für den reibungslosen Ablauf auf Ortsebene verantwortlich. »Going stärkt – daraus will ich den Mehrwert für alle herausholen und die Wertschöpfung erhöhen«, sagt sie. »Der rote Faden soll nicht verloren gehen.« Die Ellmauerin freut sich jedenfalls schon sehr »auf die Herausforderung, meine Erfahrung zum Wohle des Tourismus in Going und in der Region einzusetzen und ich empfinde es als spannende Aufgabe, Ideen tatkräftig zu gestalten, die das Angebot für den Gast wie auch für den Einheimischen erweitern«. Einen Schritt in diese Richtung hat sie mit der Leitung des Büros bereits gemacht. »Es gibt bei uns kein Nein – es gibt nur verschiedene Lösungsansätze. Irgendwann kommen wir dann gemeinsam ans Ziel.«

Text: Alexandra Embacher
Foto: GPhoto /Martin Guggenberger

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